Bewegung und Sport sind wesentliche Teile der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung. Durch Sport können der Jugend Werte und Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Leistungsfähigkeit, Fairplay etc. aber auch Spaß vermittelt und Talent entwickelt werden.
Der Sportunterricht sollte inhaltlich, methodisch und vom Umfang her so aufgebaut sein, dass er grundsätzlich alle Schüler erreicht und motiviert, aber zugleich auch berücksichtigt, dass nicht alle Schüler gleichermaßen für Sport interessiert und talentiert sind. Die Vielfalt der Leichtathletik kann all diese Anforderungen optimal verbinden. Der Schulsport ist ja oft die erste Begegnung mit den Grundformen der Leichtathletik.
Heutzutage müssen aber zeitgemäße Konzepte den Heranwachsenden angeboten werden, um wieder ins Bewusstsein der Schüler zu gelangen. Die Schulleichtathletik soll einen Aufforderungscharakter haben und Begeisterung für die Sportart Leichtathletik wecken. Das bedeutet nicht nur die Zielübung praktisch zu vermitteln, sondern grundsätzliche Voraussetzungen und Handlungskompetenzen für diese Zielübung methodisch gut vorzubereiten! Das ÖLV Kooperationsprojekt „Leichtathletik in der Schule“ hat sich sehr erfolgreich mit diesen Inhalten und Vorgaben etabliert.
Gibt man den elementaren Bewegungsformen des Laufens, Werfens und Springens einen adäquaten Stellenwert in diesem Lebenssegment, können wichtige Grundvoraussetzungen sowohl für eine lebenslange Motivation zum Sporttreiben wie auch für eine potenzielle Leichtathletiklaufbahn vorbereitet werden.
Umfassende pädagogische Perspektiven dabei wären u.a.