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Erstmals seit 46 Jahren wieder 3 Österreicher Top-10 der Welt

(C) GEPA Pictures, adaptiert von Clara Baudis

Das Kalenderjahr 2019 war ein außergewöhnliches für die heimische Leichtathletik, was sich auch in der Weltrangliste widerspiegelt. Erstmals seit 46 (!) Jahren schließen drei heimischen Leichtathleten das Jahr mit Positionen unter den Top-10 der Weltrangliste ab.

Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger (ÖTB LA OÖ) liegt mit seinen 68,14m vom Diamond League-Meeting im Juni in Rabat (MAR) hinter dem schwedischen Weltmeister Daniel Ståhl (71,86m) und dem Jamaikaner Fedrick Dacres (70,78m) auf dem dritten Rang der Jahresweltbestenliste von World Athletics. Seine bisher beste Platzierung zu Jahresende war Platz 4 im Vorjahr.

Die beiden Siebenkämpferinnen Verena Preiner (Union Ebensee) und Ivona Dadic (Union St. Pölten) sorgen mit den Rängen 6 und 8 mit 6.591 bzw. 6.461 Punkten für weitere Top-10 Platzierungen in der Weltrangliste zu Jahresende. Für "Österreichs Aufsteigerin des Jahres" Verena Preiner ist dies ihr Karrierehöchststand, Dadic - die heute ihren 26. Geburtstag feiert - war im Vorjahr bereits Sechste.

Vor 46 Jahren

In den Leichtathletik-Geschichtsbüchern muss man weit zurückblättern, um mindestens drei ÖLV-Vertreter/innen zu Jahresende unter den Top-10 der Weltrangliste zu finden. Dabei half der Tiroler Leichtathletik-Statistiker Dr. Karl Graf. Zuletzt gelang dies im Jahr 1973 als Ilona Gusenbauer (3. Hochsprung), Josef Zeilbauer (4. Zehnkampf), Liese Prokop (5. Fünfkampf), Eva Janko (8. Speerwurf) und Karoline Käfer (9. 400m) sich im weltweiten Spitzenfeld klassierten.

"Ich bin stolz auf alle Beteiligten"

ÖLV-Sportdirektor Gregor Högler zieht zufrieden Bilanz: "Diese drei Top-10 Platzierungen in der olympischen Kernsportart zeigen, dass wir es geschafft haben, mehrere AthletInnen an die Weltspitze zu bringen. Das gelang aus eigener Kraft, basierend auf sehr konzentrierter Arbeit rund um unsere sehr qualifizierten Trainer. Sie stellen das Fundament dar, auf dem unsere hart trainierenden AthletInnen ihre Karrieren aufbauen können. Der ÖLV mit allen seinen Partnern hat in den letzten Jahren sicherlich bessere Rahmenbedingungen als je zuvor geboten. Ich bin stolz auf alle Beteiligten und freue mich auf die Olympiasaison."

ÖLV-Präsidentin Sonja Spendelhofer findet es "großartig, dass die viele Arbeit, welche die AthletInnen, die TrainerInnen und der Verband investieren, auch mit diesen tollen Ergebnissen belohnt werden." Zum bevorstehenden Jahreswechsel fügt sie hinzu: "Ich wünsche allen AthletInnen einen guten Start ins neue Jahr und eine verletzungsfreie Vorbereitung auf die Saison 2020."

29/12/19 14:39, Text: Helmut Baudis

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