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Wie geht es eigentlich Riccardo Klotz?

(C) GEPA Pictures

Nach seinem ersten Trainingsaufenhalt in den USA verbrachte der Stabhochspringer des ATSV Innsbruck den Sommer über in den heimatlichen Bergen rund um Innsbruck. Nach einer Oberschenkelverletzung bei der Golden Roof Challenge Anfang Juni beendete Ricci die Staatsmeisterschaften auf dem 4. Platz.

ÖLV: Ricci, du bist aktuell wieder in den USA. Konntest du dich bereits wieder eingewöhnen?

Ricci: Um ehrlich zu sein war die Anreise zu meinem zweiten Semester etwas holprig. Durch eine ziemliche heftige Verspätung in Washington konnte ich meinen Anschlussflug nicht erreichen und musste daher 26h Stunden (!) am Flughafen bleiben, was zwar etwas langweilig aber interessanterweise auszuhalten war.

ÖLV: Also quasi ein Kaltstart…

Ricci: Naja, die Anreise mit Sicherheit. Die erste Nacht in Hammond übernachtete ich dann noch bei einem Freund, zog aber am nächsten Tag in meine neue Wohnung ein, was sehr angenehm ist.

ÖLV: Sprich, du musst den den Haushalt dort im Alleingang schupfen?

Ricci: Haha… nein. Ich wohne dort gemeinsam mit einem Kanadier, Terell Webb. Wir kommen sehr gut zurecht. Er kann zwar nicht besonders gut kochen, aber da helfe ich dann meistens aus.

ÖLV: Zum Sportlichen – Wie fit bist du derzeit?

Ricci: Ich hatte die ersten zwei Wochen Pause, weil ich nach meiner Verletzung nicht wirklich Training frei hatte. Kommende Woche wird das Training dann anfangen. Wie bei jedem ist das Aufbautraining immer ziemlich hart, aber jetzt legt man das Fundament für eine gute Saison. Das ist besonders wichtig.
Seit dieser Woche habe ich auch eine kleine Trainerfunktion beim Louisiana Pole Vault Compound. Erica unsere alte Trainerin und Leiterin des Clubs zieht nämlich mit ihrem Mann nach Washington und wir versuchen jetzt die vielen Kinder zu übernehmen. Wie das Ganze dann ausschauen wird, weiß derzeit noch keiner so ganz.

ÖLV: Wirklich sehr spannend. Die USA gelten ja generell als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Konntest du davon bereits etwas wahrnehmen?

Ricci: Eine witzige Frage. Vermutlich werde ich mir meinen Lebenstraum von einem Van jetzt dann bald verwirklichen, da der Club und die Trainingsanlage etwa zehn Minuten von der Uni entfernt liegt und ich sonst immer abgeholt werden muss. Jeder der mich etwas genauer kennt weiß, dass ich schon immer einen alten Camper Van wollte. Zumindest diesen Lebenstraum möchte ich mir erfüllen.

ÖLV: Was uns zum Schluss auch noch interessieren würde. Wie geht es mit der Uni weiter?

Ricci: Die Kurse, die ich heuer belege, sind ziemlich locker. Schulisch gesehen ist Amerika generell um einiges leichter als Österreich, verglichen zu dem was mir meine Freunde aus der Heimat immer berichten.

ÖLV: Möchtest du den ÖLV-Athleten abschließend noch etwas mitteilen?

Ricci: Aber sicher doch. Auf jeden Fall schöne Grüße in die Heimat und sehr gute letzte Wettkämpfe und ein gutes Training für die kommende Saison 2020! Wir sehen uns, bis bald!

16/09/19 08:55, Text: Bernhard Rauch

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