Nach seinem erfolgreichen Auftritt Anfang der Woche über 100 m mit PB von 10,78 s, war Nicolas Schwendt (DSG Wien) am Freitag-Vormittag in der Weitsprung-Qualifikation im Einsatz. Dort zeigte er einen tollen Sprung auf 6,99 m und qualifizierte sich als Sechster für das morgige Finale.
Am späten Nachmittag stand in Skopje (MZN) das 400-m-Hürden-Finale mit Zsombor Klucsik (TS Egg) auf dem Programm. Nach seinem souveränen Vorlauf, hatte er im Endlauf mit seiner PB von 53,04 s nur Außenseiter-Chancen. Auf der schwierigen Bahn 8 laufend, ließ er sich vom schnellen Türken auf der Nebenbahn nicht irritieren. Am Ende wurde es für den Vorarlberger, der auch nächstes Jahr noch in der U18-Klasse startberechtigt sein wird, knapp der achte Platz in 54,20 s. An seine Zeit aus dem Vorlauf kam er nicht ganz heran. Der Sieg ging an den überlegenen Italiener Diego Mancini mit PB von 50,01 s.
Lange auf seinen Einsatz beim EYOF warten musste auch Läufer Josua Gschwentner (TRI-X-Kufstein). Er lief heute Abend direkt im 3000-m-Finale und kam trotz Hitze knapp zwei Sekunden an seine Bestleistung heran. Mit 8:45,29 min wurde der Athlet des Jahrgangs 2008 Vierzehnter.

Antoni Graczyk (TGW Zehnkampf-Union) absolvierte am fünften Leichtathletik-Tag des EYOFs seinen ersten Zehnkampf-Tag. Der Oberösterreicher lief zu Beginn 11,55 s (+0,1) über 100 m und blieb nur 14 Hundertstel über seiner PB, bevor dann 6,53 m im Weitsprung für ihn in die Wertung kamen. Mit der 5-kg-Kugel kam er auf 13,88 m und war mit dieser Weite der Siebentbeste im Feld. Dann kam der Schock: drei Mal "x" bei 1,73 m im Hochsprung bedeuteten leider null Punkte für Graczyk in der vierten Disziplin. Die 400 m lief der Zehn-"kämpfer" trotzdem mit Bravour und stellte eine klare persönliche Bestzeit von 52,67 s auf (bisher 53,76 s).
Ebenfalls nicht das Glück auf ihrer Seite hatten die ÖLV-Athleten im Vorlauf der Medley Staffel. Nicolas Schwendt (100 m), Marco Glinz (200 m), Jonas Prammer (300 m) und Max Baxa (400 m) liefen mit starken 1:55,30 min auf Platz drei in Heat zwei. Leider reichte es mit Rang 9 unter 18 Nationen ganz knapp nicht für eine Finalqualifikation.
Die heutige Zeit des Quartetts ist allerdings stark einzuschätzen, denn schon einmal im Jahr 2019 stellte Österreich eine Medley Staffel bei den Burschen, die mit 1:57,74 min ins Finale einzog. Dort liefen Matheo Ablasser, Oluwatosin Ayodeji, Andreas Wolf und Florian Herbst dann 1:56,64 min.
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Der ÖLV-Zeitplan
| Zeit | Bewerb | Runde | Athlet/in |
| Sa. 09:00 | 110 m Hürden | Zehnkampf | Antoni Graczyk |
| Sa. 09:40 | Dreisprung | Finale | Florian Simmer |
| Sa. 09:50 | Diskus | Zehnkampf | Antoni Graczyk |
| Sa. 11:45 | Stabhoch | Zehnkampf | Antoni Graczyk |
| Sa. 16:00 | Speerwurf | Zehnkampf | Antoni Graczyk |
| Sa. 16:10 | Weitsprung | Finale | Nicolas Schwendt |
| Sa. 17:30 | 1500 m | Zehnkampf | Antoni Graczyk |