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50.000 Euro Tokio-Prämie von Helvetia

Prämienübergabe v.l.n.r. Baudis, Neusiedler, Weißhaidinger und Högler (C) GEPA-Pictures

Die Woche könnte für Lukas Weißhaidinger kaum besser beginnen. Montag nimmt der 29-jährige Oberösterreicher von Helvetia-CEO Thomas Neusiedler die 50.000-Euro-Prämie für Olympia-Bronze in Tokio entgegen. Mittwochmittag fliegt er mit Coach Gregor Högler zum Diamond-League-Finale nach Zürich.

Bei seiner Letzigrund-Premiere winken am Donnerstag 30.000 Doller (25.200 Euro) für den Disziplinen-Sieg – plus ein fixer Startplatz für die WM 2022 in Eugene (USA). Der Mann, den es beim Diamond-League-Finale zu schlagen gilt, ist Olympiasieger & Weltmeister Daniel Ståhl. „In Tokio haben mir 1,83 m auf Gold gefehlt. Dabei hab‘ ich keinen meiner Würfe ideal erwischt. Unschlagbar ist er jedenfalls nicht“, hofft Lukas Weißhaidinger. Der letzte Erfolg im direkten Duell mit Daniel Stahl gelang im Sommer 2018. 

„Wir haben bisherige Olympia-Prämien dank Helvetia in eine neue Dimension gehoben. Ich hoffe, das Beispiel macht Schule“, meint ÖLV-Generalsekretär Helmut Baudis. „Als absolut sportbegeistertes Unternehmen freuen wir uns, den Österreichischen Leichtathletik-Verband bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen unterstützen zu dürfen“, betont Helvetia-CEO Thomas Neusiedler.

Vorfreude auf das Diamond-League-Finale in Zürich

Die Olympia-Saison findet in diesen Tagen ihren Ausklang. „Natürlich will ich bei meiner Letzigrund-Premiere möglichst gut abschneiden. Aber meine Olympia-Saison ist schon jetzt die beste aller Zeiten. Das Diamond-League-Finale in Zürich ist für mich genau genommen nur mehr Draufgabe“, sagt Lukas Weißhaidinger. Die Vorfreude könnte trotzdem kaum größer sein: „Die Olympia-Bronzemedaille und den neuen ÖLV-Rekord kann mir keiner mehr nehmen. Dazu kommt, dass in Zürich endlich auch wieder Zuschauer zugelassen sind. Das verspricht eine Leichtathletik-Party, wie wir sie schon seit zwei Jahren nicht mehr erlebt haben. Auch mein Fanclub aus Taufkirchen ist in Zürich mit dabei, allen voran mein Bruder Franz.“ Nachsatz: „Dass ich mich beim Diamond-League-Finale nochmals von meiner besten Seite zeigen will, versteht sich von selbst. Erst recht, wenn das Finale am Letzigrund steigt – für die Leichtathletik ein historischer Boden. Ich freue mich, diese besondere Atmosphäre endlich hautnah erleben zu dürfen.“

Der ÖLV-Rekordhalter startet zum bereits vierten Mal bei einem Diamond-League-Finale. 2019 belegte er hinter Daniel Ståhl den zweiten Platz, 2016 landete er auf Rang 3, 2018 auf Platz fünf (jeweils in Brüssel).

„Zuletzt hat Lukas im Training einen sehr guten Eindruck gemacht. Die Würfe waren technisch auf hohem Niveau. Ein Platz unter den Top-3 ist auch in Zürich das Hauptziel“, bestätigt Gregor Högler.

Pressegespräch heute in der Helvetia-Zentrale in Wien

Der Medientermin mit der Übergabe des 50.000-EUR-Schecks fand in der Helvetia-Zentrale in der Wiener Innenstadt, am Hohen Markt, statt. Im Anschluss an den offiziellen Teil hatten alle Anwesenden die einzigartige Gelegenheit die berühmte "Ankeruhr", die zum Helvetia-Gebäude gehört und auch vom Versicherungsunternehmen betreut und gewartet wird, zu besichtigen und um 12:00 Uhr in der "Ankeruhr" selbst das Glockenspiel mitzuverfolgen. Ein interessanter und vor allem nicht alltäglicher Einblick, der auch Medaillengewinner Lukas Weißhaidinger faszinierte.

Fotos (C) GEPA-Pictures (Keine honorarfreie Weiterverwendung möglich!)

06/09/21 15:00, Text: Helmut Baudis


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