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Auch Karin Strametz holt Gold bei Balkan Championships

© ÖLV / Marilia Vasilakopoulou

Dieses Wochenende fanden im griechischen Volos die Balkan-Meisterschaften statt, bei denen insgesamt sieben ÖLV-Athleten vertreten waren. Heute waren wieder vier von ihnen im Einsatz, und auch heute gab es wieder einen Titel für die rot-weiß-rote Equipe zu bejubeln, Karin Strametz war über die 100m Hürden die Schnellste. Dazu kam noch ein vierter Platz durch Magdalena Lindner über 200m.

Gold und Blech am zweiten Tag

Als Schnellste aller Teilnehmerinnen war Karin Strametz (SU Leibnitz) über die 100m Hürden nach Griechenland gereist und sie wurde ihrer Favoritenrolle auch vollauf gerecht.

Die 27-Jährige lag im schnelleren der beiden Läufe vom Start weg in Führung und ließ keinen Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. Nach den Rängen 9 (2021) und 7 (2023) darf sich die Steirerin nun erstmals Balkan-Meisterin nennen, mit 13,00s hatte sie gleich 17/100s Vorsprung auf Nika Glojnaric (SLO), nur der leichte Gegenwind von 0,6 m/s verhinderte heute eine 12er-Zeit. Trotzdem ist die heutige Leistung viel Wert, er wird als zweitbester der fünf Werte ins „Road-to-Tokyo“-Ranking einfließen, womit Strametz Big-Points“ in Richtung WM gelangen.

„Ich bin ganz zufrieden, das Ziel war heute wieder einen guten und stabilen Lauf abzuliefern und möglichst viele Punkte zu holen. Die Bedingungen waren nicht optimal mit dem Gegenwind und technisch habe ich die Hürden nicht so sauber getroffen, aber im Großen und Ganzen war es sehr ok heute.“

© ÖLV / Marilia Vasilakopoulou

Nach Silber gestern trat Magdalena Lindner (Union St.Pölten) heute auch im 200m-Lauf an, wo sie locker bleiben und eine schnelle Zeit laufen wollte. Die Niederösterreicherin kam sehr gut durch die Kurve und hielt ihr hohes Tempo auch bis zur Ziellinie. Mit 23,43s PB (0,7) konnte die 25-Jährige ihren Heat gewinnen, in den anderen Läufen waren dann noch drei Sprinterinnen schneller. Das ergab daher den undankbaren vierten Rang, den Sieg holte sich Polyniki Emmanouilidou (GRE) in 23,01s (0,4).

„Diese Zeit hätte ich so nicht erwartet, weil gerade beim ersten 200er in der Saison weiß man nie wo man steht. Ich konnte den Schwung von gestern gut mitnehmen und bin sehr konzentriert an die Sache gegangen. Vor allem aus der Kurve bin ich richtig gut rausgekommen, das hat sich großartig angefühlt und ich wurde mit einer PB belohnt.“

© ÖLV / Marilia Vasilakopoulou

Sechster wurde Riccardo Klotz (ATSV Innsbruck) im Stabhochsprung. Nach seiner Sprunggelenksverletzung letzte Woche konnte der Tiroler am Mittwoch in Eisenstadt aber wieder starten und sogar Season Best von 5,45m aufstellen. In Volos begann er die Konkurrenz mit einem sauberen Sprung über 5,12m, die nächste Höhe bei 5,25m ließ er aus. Bei 5,35m benötigte der 26-Jährige dann wieder nur einen Versuch um sie zu meistern, dieses Ergebnis sollte dann auch in die Wertung kommen, denn bei 5,45m passte zwar die Höhe, aber nicht der Abstand zur Latte. Mit Rang 6 kann Klotz aber seine ersten Zusatzpunkte im Kampf um einen EM-Start 2026 verbuchen.

© ÖLV / Marilia Vasilakopoulou

Lotte Seiler (KSV Alutechnik) feierte ihr Debüt bei Balkan-Meisterschaften, sie war als letzte des ÖLV-Septetts über 1500m im Einsatz. Das Feld zog sich sehr bald in die Länge, die Steirerin ließ sich vom hohen Tempo an der Spitze aber nicht beirren und lief auf Rang 7 bis 8 liegend ihr Tempo. Mit einem gewohnt starken Endspurt konnte sich die 24-Jährige noch auf Platz 6 vorschieben, 4:16,72min lautete ihre Zeit.

„Es ist ganz ok, ich bin ganz zufrieden, es ist meine zweitschnellste Zeit heuer. Es war schneller als erwartet, da konnte ich nicht ganz mitgehen. So musste ich viel alleine laufen, die Durchgangszeiten haben mir aber gezeigt, dass ich schnell unterwegs bin. Es war nicht leicht heute, aber ich habe das Beste daraus gemacht.“

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Fotos  (Bilder honorarfrei verwendbar bei Nennung © ÖLV / Marilia Vasilakopoulou)

Fotos: © ÖLV / Marilia Vasilakopoulou

27/07/25 21:33, Text: Georg Franschitz

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