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Hallen-Staatsmeisterschaften: Lindner mit Top-Sprint-Zeit und zwei Titeln am ersten Tag

© ÖLV/@amri.sports

An diesem Wochenende finden in der neuerrichteten Sport Arena Wien die Leichtathletik-Hallen-Staatsmeisterschaften statt, schon der erste Tag brachte viele starke Leistungen. Sprinterin Magdalena Lindner pulverisierte ihre bisherige 60m-Bestleistung und verfehlte das Limit für die Hallen-WM in Torun (POL) von 20.-22. März nur um 1/100s. Dazu gab es u.a. das erfolgreiche Comeback von Markus Fuchs, ein doch etwas überraschendes Weitsprung-Gold für Isabel Posch und einen ÖLV-Rekord im Bahngehen durch Theresia Emma Mohr.

Lindner mit sensationeller Zeit und Doppelgold, Posch holt Weitsprung-Titel, Bredlinger mit WM-Test, Rekord im Bahngehen durch Mohr

Dramatik war über die 60m angekündigt, und die Protagonistinnen erfüllten dies schon im Vorlauf. Sowohl die Jahresschnellste Isabel Posch (TS Lustenau) als auch Titelverteidigerin Magdalena Lindner (Union St.Pölten) erzielten im Vorlauf mit 7,33s die selbe Zeit, womit die Niederösterreicherin gleich ihre PB einstellte. Es war also alles angerichtet für ein spannendes Finale, und die Zuseher in der Halle wurden nicht enttäuscht. In einem hochklassigen Rennen lieferten sich die beiden einen Fight von der Start- bis zur Ziellinie, bei dem am Ende Lindner um 5/100s die Nase vorne hatte. Als die Anzeigetafel 7,21s als Siegerzeit anzeigte, kannte ihr Jubel keine Grenzen. Die 25-Jährige hatte damit ihren sechsten Titel in Serie fixiert, ihre PB um sensationelle 11/100s verbessert, liegt in der ewigen Bestenliste in Österreich nun auf Rang 2 und hat sich im Rennen um ein Hallen-WM-Ticket in eine ausgezeichnete Position gebracht. Die Vorarlbergerin musste sich an ihrem 26. Geburtstag trotz PB von 7,26s mit Silber begnügen, auch sie steigerte damit aber ihre Chancen in Torun mit dabei zu sein. Bronze ging schließlich an Hürdenspezialistin Karin Strametz (SU Leibnitz), die Steirerin verbesserte sich ebenfalls deutlich auf 7,35s.

Magdalena Lindner: „Ich bin überglücklich. Das war endlich einmal der Lauf, wo von vorne bis hinten alles funktioniert hat. Es war schon im Vorlauf eine gute Zeit, obwohl ich dort noch einen Hänger drinnen hatte und die letzte Konsequenz gefehlt hat. Aber da wusste ich, wenn ich im Finale schnelle Konkurrentinnen neben mir habe, kann ich noch einen Gang hochschalten. Das habe ich heute geschafft, aber mit 7,21 hätte ich nie gerechnet. Ich habe alle Ziele erreicht, die ich mir für heute vorgenommen hatte.“

Isabel Posch: „Jede Wettkämpferin will gewinnen, wenn sie am Start steht, darum kann ich mich über die PB gerade noch nicht so freuen. Aber es war ein richtig guter Lauf, mit so schnellen Leuten neben mir ist es schon was ganz anderes als alleine zu laufen.“

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Seit 2019 hieß die Hallen-Staatsmeisterin über die 200m immer Susanne Gogl-Walli (TGW Zehnkampf-Union), heuer musste eine neue Siegerin gekürt werden, denn die Oberösterreicherin wurde nach einer Oberschenkelverletzung nicht rechtzeitig fit für einen Start in Wien. Magdalena Lindner (Union St.Pölten) war so auch über diese Distanz eine Klasse für sich und trommelte die Hallenrunde in 23,94s herunter. Die 25-Jährige hatte am Ende 61/100s Vorsprung auf Muriel Wohlrab (ULC Riverside Mödling), 400m-Hürden-Spezialistin Anja Dlauhy (ULC Riverside Mödling) komplettierte mit neuer PB von 24,78s ein rein niederösterreichisches Podest.

Magdalena Lindner: „Die drei Läufe heute waren ein wenig viel. Auf der Gegengerade machte der hintere Oberschenkel etwas zu, darum habe ich nicht voll durchgezogen um nichts zu riskieren. Aber mit zwei Titeln haben ich das Soll voll erfüllt.“

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800m-Ass Caroline Bredlinger (LT Bgld Eisenstadt) fehlen aktuell nur 7/100s auf das direkte Hallen-WM-Limit von 2:00,90min, über die Jahresweltbestenliste sollte es die 24-Jährige aber nach Torun schaffen. Darum gab es heute praktisch eine Simulation eines WM-Vorlaufes, drei zügigen Runden sollte eine letzte Runde „all out“ folgen. Die Burgenländerin setzte diesen Plan auch fast exakt um und prolongierte mit einer Siegerzeit von 2:06,17 min ihre seit 2022 bei Hallen-Titelkämpfen andauernde Siegesserie. Platz 2 und 3 in diesem Bewerb wurden mit Respektabstand durch eine mutig laufende Tabea Schmid (ULC Riverside Mödling) in 2:11,10 min (PB) und Elena Trinks (LAG Genböck Haus RIED) in 2:12,89 min belegt.

Caroline Bredlinger: „Es hat sich sehr kontrolliert angefühlt. Natürlich spüre ich das Training dieser Woche, weil schon alles auf die WM ausgerichtet ist, auch die Rennen hier bei den Staatsmeisterschaften. Zu Beginn der Saison war ich mehrfach krank, jetzt passt aber wieder alles und ich bin zuversichtlich in dieser Saison noch schneller laufen zu können.“

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Nach dem Startverzicht von Titelverteidigerin Lotte Seiler (KSV Alutechnik), die sich auf die morgigen 1500m konzentriert, fiel die Favoritenrollen über 3.000m nun Carina Reicht (OMNi-BiOTiC Powerteam) zu. Die auch im Triathlon sehr erfolgreiche Steirerin zog gleich auf und davon und absolvierte den ersten Kilometer in sehr flotten 2:57 Minuten. Auch die restliche Distanz wurde von der 24-Jährigen fast im selben Tempo absolviert, nur die Überrundungen verhinderten am Ende das Unterbieten der 9-Minuten-Schallmauer. Mit 9:00,97min (StLV-Rekord) schob sich die 5km-Rekordlerin in der heimischen Alltime-List auf Rang 3 vor, eine extrem starke Vorstellung von Reicht. Ebenfalls sehr stark unterwegs war auf Rang 2 Lisa Redlinger (TS Lustenau), die mit 9:12,24min neuen VLV-Rekord aufstellte. Mit doch schon deutlichem Abstand landete Katharina Pesendorfer (SVS LA) in 9:47,96 min auf Platz 3.

Carina Reicht: „Die 9 Minuten waren schon ein Ziel, zu zweit mit Lotte wäre die Chance vielleicht größer gewesen, denn alleine tut man sich halt schwer. Ich bin es ganz gut angelaufen, solo diese Zeit zu laufen, damit bin ich ganz zufrieden. Mein Ziel für die Outdoor-Saison ist die EM in Birmingham, beim 10.000m-Europacup will ich das Limit angreifen.“

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Als Lisa Gruber (LAC BMD Amateure Steyr) bei 4,00m in den Stabhochsprung-Bewerb einstieg, schied die letzte Konkurrentin gerade aus. Katrin Kammerlander (ATSV Innsbruck) hatte mit 3,80m ihre PB eingestellt und wurde Zweite, Rafaela Burda (Union St.Pölten) wurde für 3,50m mit Bronze belohnt. Die Oberösterreicherin ließ als nächstes 4,20m auflegen, was schon neue Bestleistung bedeutete. Im zweiten Versuch flog die 21-Jährige hoch drüber, ebenso wie über die folgenden 4,30m. Damit hatte die U23-EM-Finalistin des Vorjahres ihr drittes Gold nach 2021 und 2024 fixiert.

Lisa Gruber: „Wir hatten im Herbst ja nicht soviel Zeit, weil ich erst den Grundwehrdienst beim Bundesheer absolvieren musste und dann auch noch krank war. Im Training haben sich solche Höhen aber schon abgezeichnet, jetzt ist es endlich auch im Wettkampf aufgegangen, darauf habe ich gewartet. Jetzt bin ich sehr erleichtert und freue mich sehr, die Sprünge haben sich heute sehr gut angefühlt.“

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Nur „zum Spaß“ wollte Isabel Posch (TS Lustenau) den Weitsprung bestreiten, ihren letzten Wettkampf in dieser Disziplin hatte sie im Mai 2025 bestritten und auch spezifische Trainings waren seither Mangelware. Trotzdem setzte die Vorarlbergerin in Durchgang 2 gleich einmal starke 6,35m in die Sandkiste, ein Wert, an der sich die Konkurrenz heute die Zähne ausbeißen sollte. Die 26-Jährige beendete ihren Wettkampf dann auch vorzeitig um im Hinblick auf eine mögliche Hallen-WM-Teilnahme im Sprint nichts zu riskieren. Dahinter konnte sich die Jahresbeste Moyo Bardi (Union St.Pölten) diesmal mit 6,16m Silber sichern, Bronze ging an Christiane Krifka (SVS LA), die mit 5,86m ihre erste Medaille in dieser Disziplin einstreifen konnte.

Isabel Posch: „In Wahrheit habe ich kein einziges Weitsprungtraining gemacht, nur eine Anlaufkontrolle vor ein paar Tagen. Dafür war die Weite mega, es hätte ja auch komplett schief gehen können. Klar, ich wusste der Speed ist da, aber es ist etwas ganz anderes das dann auch aufs Brett zu bringen. Ich hätte nie im Leben damit gerechnet, dass es heute so weit geht. Die Goldmedaille im Weitsprung ist die Kirsche auf der Geburtstagstorte.“

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Beim Kugelstoßen war wie so oft einen der starken heimischen Mehrkämpferinnen favorisiert, aber es wurde knapper als erwartet. Sophie Kreiner (ATSV Linz LA) konnte sich mit 13,65m zwar den Titel holen, die 21-Jährige Oberösterreicherin hatte mit Bettina Weber (SVS LA) und Christine Scheffauer (IAC) aber harte Konkurrenz. Zwischen den beiden ging es sehr knapp her, nur 1cm entschied zugunsten von Weber, die sich mit 13,26m zu 13,25m im Kampf um Silber durchsetzte.  

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Die österreichischen Meisterschaften im 3.000m Bahngehen gewann Favoritin Theresia Emma Mohr (TS Egg) in tollen 12:50,61 min, womit die junge Vorarlbergerin den bisherigen ÖLV-Rekord von Viera Toporek aus dem Jahr 1993, der bei 12:52,26 min stand, verbesserte. Dahinter konnten sich Marlen Staudacher (LAC Klagenfurt) und Barbara Hollinger (Union Pottenstein) positionieren.

Theresia Emma Mohr: „Der Rekord war schon mein Ziel, aber da ich mich gestern etwas krank gefühlt hab, war ich etwas verunsichert ob es sich ausgehen kann. Jetzt bin ich natürlich sehr erleichtert und freue mich sehr darüber. Mein großes Ziel heuer ist eine Qualifikation für die EM in Birmingham, darauf arbeite ich hin.“

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Fuchs is back, fast durchgehend Favoritensiege bei den Männern

Ein kleines „Comeback“ feierte Markus Fuchs (Union St.Pölten), nachdem er letztes Jahr die Indoor-Saison auslassen musste und auch heuer wegen einer gebrochenen kleinen Zehe noch keine Wettkämpfe bestreiten konnte. 10x in Serie hatte er von 2015-2024 diesen Titel gewonnen und auch heuer wollte er wieder ganz oben am Siegespodest stehen. Schon im Vorlauf zeigte der Niederösterreicher mit 6,77s einen starken Lauf, im Finale legte er mit schnellen 6,70s noch einmal nach und so darf sich der 30-Jährige wieder „aktuell schnellster Mann Österreichs“ nennen. Silber ging wie schon im Vorjahr an Stephan Pacher (VST Lass) mit 6,89s, Bronze an Klaus Grünbart (ÖTB-OÖ LA) mit 6,97s.

Markus Fuchs: „Das ist einer der Titel, die mir am allermeisten bedeuten. Nach dem schwierigen letzten Jahr, wo vieles passiert ist, ist es eine riesige Erleichterung. Ich habe aber nie den Glauben an mich verloren, das Zepter will ich noch nicht abgeben. Ich will die nächsten Jahre im Sprint noch genießen und es zu den Olympischen Spielen nach L.A. schaffen. In der Vorbereitung im Herbst haben wir es endlich geschafft, die langwierigen Probleme mit der Achillessehne in den Griff zu bekommen. Da war ich dann schon in Top-Form, aber die gebrochene Zehe Anfang Jänner hat mir wieder einen ordentlichen Dämpfer gegeben. Trotzdem wollte ich mich heute der Herausforderung stellen, das war nicht einfach für mich. Aber dieser Titel macht viel von dieser schweren Zeit wieder gut.“

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Die 200m in der Halle sind seit 2023 eine Domäne von Niklas Strohmayer-Dangl (LT Bgld Eisenstadt) und auch diesmal war der Burgenländer nicht zu schlagen. Der 23-Jährige musste aber heute 100% geben, denn Felix Krifka (SVS LA) gab ihm im Zeitlauf davor eine schwere Aufgabe mit auf den Weg. Der Niederösterreicher erzielte nämlich neuen ÖLV-U20-Rekord, indem er die bisherige Bestmarke von Enzo Diessl von 21,53s auf starke 21,48s verbesserte. Strohmayer-Dangl nahm die Herausforderung aber an, steigerte sich selber um mehr als drei Zehntel auf tolle 21,37s (BLV Rekord) und holte Titel Nummer 1 an diesem Wochenende. Der dritte am Podest war wie schon über 60m Klaus Grünbart (ÖTB-OÖ LA) in 22,19s.

Niklas Strohmayer-Dangl: „Ich hätte mir ein direktes Duell mit Felix gewünscht, aber das Los hat halt diese Laufeinteilung entschieden. Aber Kompliment an ihn, sehr starker Lauf. Ich bin ruhig geblieben und wollte so laufen, dass ich nachher zufrieden bin. Das ist mir gelungen, die Zeit zeigt mir, dass ich mich auf allen Zubringerdistanzen zu den 400m Hürden gesteigert habe, was ein gutes Zeichen für die Freiluftsaison ist.“

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Gleich acht verschiedene Sieger hatte es in den letzten 10 Jahren über die 800m der Männer gegeben und auch heute wurde wieder ein neuer Staatsmeister gekürt. Niklas Kainrath (Union St.Pölten), im Vorjahr noch Zweiter, feierte mit einer souveränen Vorstellung einen Start-Ziel-Sieg. Von Beginn weg lag er in Führung, drei Runden lang hielt die Konkurrenz noch mit, bevor der Niederösterreicher auf den letzten 200m den Turbo zündete und sich mit 1:53,31 min entscheidend absetzen konnte. Samuel Kreb (ULC Linz Oberbank) bekam bei der Siegerehrung Silber umgehängt, er benötigte 1:54,63 min, Bronze ging nach 1:56,48 min an Julian Mesi (SU IGLA long life).

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In Abwesenheit von Titelverteidiger Raphael Pallitsch (Union St.Pölten) ging die Favoritenrolle über die 3.000m an dessen Schützling Kevin Kamenschak (ATSV Linz LA) über, der seinen ersten Titel auf dieser Distanz anpeilte. Zu Beginn verhielt sich das Feld noch etwas verhalten, ungefähr bei Rennhälfte forcierte dann Hindernis-Spezialist Tobias Rattinger (LAC BMD Amateure Steyr) das Tempo, dem nur Kamenschak folgen konnte. Der 22-Jährige Oberösterreicher zog 400m vor dem Ziel aber auf und davon und sicherte sich in 8:18,66 min den angepeilten Titel. Rattinger konnte sich in 8:23,30 min über Silber freuen, Rang 3 ging nach 8:33,33 min (PB) an Hindernis-Staatsmeister Bernhard Schmid (SVS LA).

Kevin Kamenschak: „Wir hatten für heute keinen speziellen Plan ausgemacht, aber das Rennen verlief fast perfekt für mich. Ich wollte auf Sieg laufen und trotzdem Kraft für die morgigen 1500m sparen. Das ist ganz gut gelungen, auch wenn der letzte Kilometer immer hart ist. Aber ich bin super happy über den Titel heute.“

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Mehrkämpfer Niklas Voss (Sparkasse SG Götzis) ging erstmals in seiner Laufbahn als Favorit in einer Einzeldisziplin in eine Staatsmeisterschaft. Doch zunächst musste der Vorarlberger, im letzten Jahr Dritter in diesem Bewerb, Dreisprungspezialisten Endiorass Kingley (TGW Zehnkampf-Union) den Vortritt lassen. 7,19m zu 6,85m stand es nach drei Durchgängen. Der mehrfache Zehnkampf-Meister steigerte sich in Durchgang 5 zwar noch auf 7,05m, konnte aber den ersten Staatsmeistertitel des Oberösterreichers in dieser Disziplin nicht mehr verhindern. Der konnte dann sogar noch 1cm drauflegen und war danach sehr zufrieden mit seinem Wettkampf. Bronze ging nach Wien, Daniel Smelka (DSG Wien) schaffte heute 6,68m.

Endiorass Kingley: „Mit diesem Titel hätte ich niemals gerechnet, wir haben ja nur zwei Mal Weitsprung trainiert. Zusätzlich bin ich heute mit dem linken, falschen Fuß abgesprungen, weil die Sprunggelenksverletzung rechts noch nicht ganz ausgeheilt ist. Umso mehr freue ich mich über den Sieg, den Weitsprung wollte ich immer schon einmal gewinnen.“

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Der Stabhochsprung brachte in Abwesenheit der Titelträger der letzten Jahre ein neues Siegergesicht hervor. Yurii Filin (UKR / Union Pottenstein) schaffte als einziger des Feldes einen 5m-Sprung, 5,05m lautete seine Siegeshöhe. Luca Del-Negro (Union Salzburg LA) mit übersprungenen 4,75m und Oliver Latzelsberger (Union Pottenstein) mit 4,65m standen mit ihm am Siegespodest.

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Schon 2025 war Leonhard Jäger (SV-Reutte LA Raiffeisen) als Favorit zu den Hallen-Staatsmeisterschaften nach Linz gefahren, hatte dort jedoch gegen den routinierteren Matthias Krach (ATSV OMV Auersthal – Athletics 22) noch einmal den Kürzeren gezogen. Heute drehte der Tiroler den Spieß aber um und siegte mit neuem Landesrekord von 17,68m doch recht deutlich. Der Wiener musste sich diesmal mit erzielten 16,15m mit Silber begnügen, Stefan Gaisbauer (ULC Linz Oberbank) durfte sich mit 14,64m über eine neue PB und Bronze freuen.

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Österreichischer Meister im 3.000m Bahngehen wurde wie schon im Vorjahr Thomas Hollegger (runninGraz) in 15:23,71 min vor Rainer Heinzel (LC Profis) mit 15:41,76 min  und Franz Kropik (SVS LA) mit 16:29,76 min.

Beginnzeit am Sonntag ist um 10:30. Gleichzeitig werden in Wien auch die Österreichischen Meisterschaften der U18-Klasse ausgetragen.

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Meldelisten

Live-Ergebnisse  (für alle Endgeräte)

Live-Ergebnisse  (nur für große Bildschirme, werbefrei)

Fotos (Bilder honorarfrei verwendbar bei Nennung © ÖLV / @amri.sports) 

Organisatorische Hinweise

Livestreams auf streamster.tv (auch on-demand abrufbar):

Samstag (ab 13:55 Uhr) 

Sonntag (ab 10:25 Uhr)  

TV-Beiträge von den Staatsmeisterschaften werden am Sonntag, 8.3. um 08:45 auf ORF 1 in der Sendung Sportbild und am Dienstag, 10.3. um 20:15 auf ORF Sport+ gesendet. 

Hallen-Staatsmeister 2026 (Wien)

Frauen

Samstag
60m: Magdalena Lindner (Union St.Pölten) 7,21s
200m: Magdalena Lindner (Union St.Pölten) 23,94s
800m: Caroline Bredlinger (LT Bgld Eisenstadt) 2:06,17min
3000m: Carina Reicht (OMNi-BiOTiC Powerteam) 9:00,97min
Weitsprung: Isabel Posch (TS Lustenau) 6,35m
Stabhochsprung: Lisa Gruber (LAC BMD Amateure Steyr) 4,30m
Kugelstoß: Sophie Kreiner (ATSV Linz LA) 13,65m

Männer

Samstag
60m: Markus Fuchs (Union St.Pölten) 6,70s
200m: Niklas Strohmayer-Dangl (LT Bgld Eisenstadt) 21,37s
800m: Niklas Kainrath (Union St.Pölten) 1:53,31min
3000m: Kevin Kamenschak (ATSV Linz LA) 8:18,66min
Stabhochsprung: Yurii Filin (Union Pottenstein) 5,05m
Weitsprung: Endiorass Kingley (TGW Zehnkampf-Union) 7,20m
Kugelstoß: Leonhard Jäger (SV Reutte Leichtathletik) 17,68m

Wichtige LA-Hallen-Events 2026

28.2/1.3.        Staatsmeisterschaften (Wien) 
20.-22.3.        Hallen-WM (Torun/POL)

Fotos © ÖLV/@amri.sports

28/02/26 10:09, Text: Georg Franschitz

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  Verein

Punkte (ZWISCHENSTAND - 10.03.2026)

1. TGW Zehnkampf-Union Logo TGW Zehnkampf-Union 1.261
3. ULC Riverside Mödling ULC Riverside Mödling 1.027
4. DSG Wien 726
5. SVS Leichtathletik SVS-Leichtathletik 671
2. UNION St. Pölten 624
Gesamt-Ranking