Bereits im Vorlauf konnte Isabel Posch mit 7,35 s eine Hunderstel Sekunde unter ihrer Bestzeit aus dem Jahr 2024 bleiben. "Im Vorlauf habe ich mich noch nicht so gut gefühlt, aber als ich gesehen habe dass es eine Bestzeit war dachte ich mir dass da im Finale noch etwas mehr drinnen sein kann."
Dort kam sie dann mit 7,31 s auf Platz 2 ins Ziel hinter der Schweizerin Léonie Pointet (7,23 s).
"Über die Zeit habe ich mich sehr gefreut. Die Vorbreitung mit meinem neuen Trainer auf die Hallensaison lief sehr gut und vorallem auch verletzungsfrei." Isabel trainert seit 5 Jahren in der Schweiz, seit letztem Jahr mit Christian Gutgsell in St.Gallen. Sie plant jetzt in Magglingen zumindest noch einen Start, dann die Balkan-Hallenmeisterschaften und die österreichischen Staatsmeisterschaften.
Zuletzt konnte im Jahr 2009 mit Bettina Müller-Weissina (7,26 s) eine ÖLV Athletin die 60 Meter schneller sprinten.
Die All-Time Liste sieht jetzt wie folgt aus:
7,15 s Karin Mayr-Krifka (2001)
7,21 s Sabine Tröger (1993)
7,25 s Bettina Müller-Weissina (2003)
7,31 s Isabel Posch (2026)
7,32 s Magdalena Lindner (2024)
Niklas Strohmayr-Dangl (LT Bgld Eisenstadt) konnte in Apeldoorn (Niederlande) seine Hallenbestzeit über 400 Meter aus dem Vorjahr (47,68 s) um über eine Sekunde auf 46,51 s verbessern und lief die Drittschnellste Zeit des Meetings. Schnellster war Jonas Phijffers (NED) mit 46,21 s. Wie bei Isabel Posch war auch im Jahr 2009 mit Clemens Zeller (46,27 s) zuletzt ein Österreicher schneller. In der All-Time-Liste liegt Niklas jetzt auf Rang 5.
Auch er hat seit letztem Jahr mit Emir Bekric einen neuen Trainer.
"Ich freue mich sehr über diese schnelle Zeit gleich zum Saisonauftakt. Im Training hat sich zwar schon abgezeichnet dass ich schneller wurde, aber im Wettkampf muss das auch einmal umgesetzt werden. Apeldoorn ist für seine schnelle Bahn bekannt, ich bin heute auf Bahn 4 gelaufen. Seit Dienstag sind wir zurück aus und Südafrika und ich bereite mich mit meiner neuen Trainingsgruppe in den Niederlanden auf die Hallensaison vor. Jetzt geht es einmal nach Hause und nächste Woche laufe ich in Ungarn. Danach geht es zurück in die Niederlande."
Enzo Diessl gewann zunächst seinen Vorlauf in Magglingen über 60 Meter Hürden in 7,89 s. Im Finale konnte er sich dann auf 7,76 s steigern und gewinnen.



