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Lukas Weißhaidinger - Doha, Marrakesch und Gratulation an Alekna

Lukas Weißhaidinger blickt auf die Saison 2024 voraus (C) GEPA-Pictures - nicht honorarfrei weiterverwendbar

Heute ging Lukas Weißhaidingers Trainingslager in Teneriffa (ESP) zu Ende. Bis zum ersten Wettkampf der Saison sind es noch 24 Tage. Der Weg zu seinen dritten Olympischen Spielen beginnt in Doha (QAT), in jener Stadt, wo er 2019 mit WM-Bronze rot-weiß-rote Leichtathletik-Geschichte schreiben konnte.

Am Freitag, 10. Mai 2024, wird das Diamond-League-Meeting in der katarischen Hauptstadt ausgetragen - allerdings nicht im riesigen WM-Stadion von 2019. Der Diskuswurf der Männer zählt dort nicht zu den Diamond-League-Bewerben, ist aber dennoch hochkarätig besetzt. Grund genug für Lukas Weißhaidinger (ÖTB-LA OÖ) das Duell mit der Weltspitze zu suchen und den Start in die Olympiasaison abseits der Heimat zu absolvieren.

Diamond-League-Startplatz in Marrakesch

Außerdem wurde der 32-jährige Oberösterreicher für das Diamond-League-Meeting in Marrakesch (MAR) am 19. Mai als Teilnehmer fix bestätigt. Marrakesch springt heuer für den traditionellen Austragungsort in Rabat ein. Es ist das erste von insgesamt vier Qualifikations-Meetings im Diskuswerfen der Männer. Nach dem Auftakt in Marokko folgen noch Oslo (30. Mai), Stockholm (2. Juni) und Rom (30. August). Die Top-6 qualifizieren sich für das Diamond-League-Finale in Brüssel (13./14. September).

„Natürlich freue ich mich über die Einladung. In Rabat stand ich 2019 schon einmal als Dritter am Podest“, meint der Olympia-Bronzemedaillengewinner. „Ziel für heuer ist neben einer weiteren Olympia-Medaille in Paris, dass ich mich für mein insgesamt viertes Diamond-League-Finale qualifizieren kann.“

Für die beiden Skandinavien-Meetings sind bislang erst sieben Athleten vertraglich verpflichtet worden: Olympiasieger und Zweifach-Weltmeister, Dreifach-Diamond-League-Final-Sieger Daniel Ståhl (SWE), der neue Weltrekordhalter und München-2022-Europameister Mykolas Alekna (LTU), 2022-Weltmeister Kristjan Ceh (SLO), Olympia-Silbermedaillengewinner Simon Pettersson (SWE), der Olympia- und WM-Vierte Matthew Denny (AUS), Ex-Weltmeister und -Europameister Andrius Gudzius (LTU) sowie der Diamond-League-Final-Sieger von 2018 Frederick Dacres (JAM).

„Jeder weitere Diamond-League-Start wäre für Lukas ein Bonus und eine wichtige Formüberprüfung für die Olympischen Spiele in Paris“, betont ÖLV-Sportdirektor und Coach Gregor Högler.

Weltrekord hielt 13.828 Tage

Jürgen Schults Diskuswurf-Weltrekord (74,08 m) hatte seit 1986 Bestand. Virgilius Alekna (LTU) - Diskuswurf-Olympiasieger 2000 und 2024 - kam ihm mit 73,88 m im Jahr 2000 am nächsten. Nun schaffte sein Sohn, Mykolas das, was seinem Vater verwehrt blieb, und verbesserte den Diskuswurf-Weltrekord nach 13.828 Tagen auf 74,35 m in Ramona (USA) vorgestern.

„Ich hab‘ ihm gleich in der Früh eine Whats-App-Nachricht geschickt und ihm zur neuen Traummarke gratuliert. Mykolas hat im Vorjahr in den USA in einem Stadion bei Windstille schon 71,00 m geworfen. Er ist erst 21 Jahre alt, ein außergewöhnlicher Athlet, der gestern bei scheinbar idealen Bedingungen eine außergewöhnliche Leistung erbracht hat. Da kann man nur den Hut ziehen, auch wenn man als Konkurrent natürlich selbst von einem Weltrekord träumt“, staunte Olympia-Bronzemedaillengewinner Lukas Weißhaidinger. Coach Gregor Högler ergänzte: „Damit ist Mykolas jetzt automatisch der große Favorit für die EM in Rom im Juni und die Olympischen Spiele Anfang August in Paris.“

Foto: Lukas Weißhaidinger im Gespräch mit Medienvertretern (C) GEPA-Pictures - nicht honorarfrei weiterverwendbar | Text: ÖOC/Wolfgang Eichler & Helmut Baudis

16/04/24 14:28, Text: Helmut Baudis

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