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ÖLV-Verbandstag: Sonja Spendelhofer einstimmig wiedergewählt

ÖLV-Vorstand 2026 (c) ÖLV

Am Samstag, den 21. März 2026, fand in Böheimkirchen der 119. ordentliche ÖLV-Verbandstag statt. Es wurde auch die Neuwahl des Verbandsvorstands durchgeführt. Die Mixed-Staffel in der Allgemeinen Klasse wird bei Crosslauf-Staatsmeisterschaften neu eingeführt und damit das Programm an jenes der Cross-EM angeglichen. Weitere Beschlüsse gab's u.a. im Nachwuchssportbereich. 

Die 58-jährige Sonja Spendelhofer, die im Spätherbst 2016 erstmals zur Präsidentin gewählt und dann 2017, 2020 und 2023 jeweils für drei Jahre wiedergewählt wurde, ist mit ihrem fast unveränderten Team zum vierten Mal in Folge von den Landesverbänden einstimmig wiedergewählt worden. 

Der ÖLV-Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

  • Präsidentin: Mag. Sonja Spendelhofer
  • 1. Vizepräsident: Gottfried Lammerhuber
  • 2. Vizepräsident: Dr. Michael Pichlmair
  • 3. Vizepräsident: Mag. Reinhard Kessler
  • Schatzmeister: Dr. Thomas Praxmarer
  • stv. Schatzmeister: Gottfried Lammerhuber
  • Schriftführer: Peter Frizzi
  • stv. Schriftführer: Eduard Gonaus
  • Kampfrichterreferent: Mag. Günther Tautermann
  • stv. Kampfrichterreferent: Mag. Thomas Eckel
  • Melde- und Ordnungsreferent: Mag. Thomas Eckel
  • stv. Melde- und Ordungsreferentin: Mag. Elisabeth Schwendt
  • Pressereferent: Dipl. Ing. Robert Katzenbeißer

Angenommene Anträge (mit sofortiger Gültigkeit)

  • Die Bewerbe bei den österreichischen Crosslauf-Meisterschaften werden ab sofort an das internationale Programm angepasst. Die Kurzstrecke bei den Männern wurde gestrichen, stattdessen eine Mixed-Staffel über viermal eine Runde (2 Männer, 2 Frauen über kurze Distanz) eingeführt. Läufer:innen der Allgemeinen Klasse, Masters, U23-, U20- und U18-Klasse können dafür eingesetzt werden. Ein Doppelstart im Einzelbewerb der jeweiligen Altersklasse und der Staffel ist für alle möglich, außer für U18-Läufer:innen. Diese müssen sich entscheiden, ob sie in der Staffel oder dem U18-Einzelbewerb antreten. Nachfolgende Distanzvorgaben wurden ebenfalls beschlossen. Beim U18-Lauf starten zuerst die Burschen und dann mit einem noch zu definierenden Abstand die Mädchen:
     
  • Ab dem heurigen Jahr werden auch österreichische Masters-Meisterschaften im 10.000-Meter-Lauf auf der Bahn ausgetragen. Die Premiere findet in Klosterneuburg am 1. Mai 2026 im Zuge der österreichischischen 10.000-m-Staatsmeisterschaften statt. Dabei werden zusätzliche Zeitläufe für die Masters-Athlet:innen angeboten werden. 
     
  • Die vorgeschriebene Dopingkontrolle für die Anerkennung eines österreichischen Rekords in der Allgemeinen Klasse ist nur mehr bei Leistungen ab 1.100-World-Ranking-Punkten erforderlich (z.B. 5-km-Straßenlauf: 13:30 min Männer, 15:33 min Frauen, Road-Mile: 3:57,9 min Männer, 4:32,7 min Frauen). Grundsätzlich sind diese Rekordkontrollen nur bei Bewerben des olympischen Programms bzw. Bewerben des WM-Programms erforderlich. 
      
  • Anpassung der Hürdenhöhe und Abstände in der U14-Klasse: Ab sofort wird beim 60 m Hürdenlauf dieser Altersklasse mit 11,50 m Anlauf und 7,50 m Abstand gelaufen, um den Dreier-Rhythmus zu fördern. Die Hürdenhöhe bleibt mit 60-64 cm aber unverändert.

  • Es wurde beschlossen, dass beim U14-Fünfkampf der 1.200-m-Crosslauf gestrichen wird und stattdessen ein 1.000-m-Lauf zur Austragung kommt. Beschlossen wurde auch, dass der jeweilige Veranstalter entscheiden kann, ob er diesen "klassisch" auf der Bahn oder als Crosslauf austrägt. 
     
  • Es wurde beschlossen, beim 300-m-Hürdenlauf der weiblichen U16 die Hürdenhöhe von 76 cm auf 60-64 cm zu senken und Hürden ohne Gewicht einzusetzen. 
     
  • Auf Antrag des OÖLV wurde die Einführung des Dreisprungs als neuen Meisterschaftsbewerb in der U16-Klasse beschlossen. Um die Belastungen zu verringern, wird der Anlauf begrenzt, außerdem wird aus einer Zone abgesprungen. 1,50-m-Absprungzone mit Klebeband 6,00 - 7,50m vor der Grube, Ablaufzone 21,00 - 22,50 m vor der Grube. 
      
  • Es wird vom ÖLV ein Leitfaden für die Leichtathletik-Instruktor:innen-Ausbildung erstellt und den BSPA-Standorten zur Verfügung gestellt. Außerdem wurde informiert, dass die Instruktor:innen-Ausbildung von World Athletics anerkannt wurde und alle Absolvent:innen ab sofort auch das World-Athletics-CECS-1-Zertifikat automatisch dazu erhalten (CECS = Coaches Education and Certification System). 
     
  • Auch Landesmeisterschaften in den Bewerben Langstaffeln, Bahngehen und Masters dürfen zukünftig - ohne Zustimmung des ÖLV-Verbandstags oder des Erweiterten Verbandsvorstands - im Rahmen von österreichischen Meisterschaften ausgetragen werden. 

22/03/26 10:05, Text: Robert Katzenbeisser

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