Will Dibo (SKV Feuerwehr Wien) ging im Diskuswurf in der ersten Runde mit 59,84m in Führung und zeigte damit seinen bisher weitesten Wurf außerhalb der bekannten Wurfstätte in Ramona (USA). In der zweiten Runde hatte der Wiener einen ungültigen Versuch, danach folgten 58,65m und wieder ein Ungültiger. Die Führung wechselte in Runde zwei zum Rumänen Alin Alexandru Firfirica der mit 63,49m vor Omer Sahin (TUR) mit 60,75m gewann. Dimitros Pavlidis (GRE) holte sich mit 59,92m Bronze. Für den 24-Jährigen, der nach einem Sturz im Ring in der fünften Runde seinen Wettkampf vorzeitig beenden musste, blieb damit wie für Magdalena Lindner nur der vierte Platz. Die Prognose über die Schwere des Zustandes wird morgen in Österreich geklärt.
Die 100m Titelgewinnerin des Vortages Magdalena Lindner (Union St. Pölten) wurde über die 200m in den zweiten von drei Zeitläufen auf Bahn 6 gelost. Mit einem guten Start konnte die Niederösterreicherin die vor ihr laufende Serbin bereits nach 50m überholten und verbesserte ihre Saisonbestzeit beim Laufsieg um 18/100s auf 23,46s (+0,3) und verpasste die persönliche Bestleistung nur um 3/100s. Im dritten Lauf waren dann noch drei Athletinnen schneller und für die 26-Jährige blieb wie im Vorjahr nur der undankbare vierte Platz.

Magdalena Lindner: "Der 200er war ganz gut, vor allen auch hintenraus konnte ich meines Erachtens das Tempo gut halten. Für die ersten 100 beim 200er fehlt mir oft ein wenig das Gefühl, nichts destotrotz bin ich mit der Zeit nur knapp über meiner PB vom Vorjahr sehr zufrieden. Die Bedingungen waren super und nach zwei 100m Läufen gestern und einem 100er am Dienstag kann ich damit happy nach Hause fahren."
Riccardo Klotz (ATSV Innsbruck) startete seinen Stabhochsprungwettkampf bei 5,12m und benötige aber bereits drei Versuche um die Höhe zu meistern. Die nächste Höhe von 5,25m waren für den Tiroler, der dieses Jahr bereits 5,40m übersprang, heute zu hoch. Der 27-Jährige belegte damit Platz 8.

Riccardo Klotz: "Die Vorbereitung in den letzten Wochen waren privat etwas turbulent, daher habe ich mich auf den Wettkampf hier gefreut. Auch heute habe ich mich eigentlich ganz gut gefühlt und war mental und körperlich bereit, aber bereits beim Einspringen hat mich das gute Gefühl verlassen und der Wettkampf war dann gar nichts. Ich hoffe ich kann jetzt bis zum Meeting in Eisenstadt etwas abschalten und den Schalter wieder ins positive umlegen. Eigentlich hat die Saison ja gut begonnen, aber aktuell ist der Wurm drinnen."
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