„Es freut uns sehr, erstmals den ÖLV-Laufcup nach Mödling geholt zu haben. Erst während der letzten Meisterschaften haben wir den Fokus auch verstärkt auf den Laufcup gelegt - mit dem Hauptziel den zweiten Platz im ÖLV-Cup abzusichern", sagt Vereinsobmann Otto Krause und fügt hinzu: "Der ULC Riverside Mödling hat eine lange Tradition als Laufverein. Nach einigen schwächeren Jahren ging es 2025 wieder deutlich bergauf. Dieser Erfolg fußt auf drei Standbeinen: 1.) Viele internationale Teilnahmen rund um die Trainingsgruppe von Stefan Schmid, 2.) Läuferinnen und Läufer bei externen Trainer:innen (Marcel Tobler, Lena Millonig und Larissa Matz) und, 3.) der Aufbau einer neuen Laufgruppe rund um die beiden Haupttrainerinnen Daniela Forsthuber und Stephanie Schrotter. Diese Gruppe agiert mit neuem Konzept und mehreren Hilfstrainern, die die zahlenmäßig große Gruppe (über 30 Athletinnen und Athleten in allen Altersklassen) perfekt betreuen und motiviert zu Wettkampfathlet:innen formen. Der Fokus liegt unter anderem auf vielen Staffelstarts, die das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppe stärken. Mit dem Sieg in beiden Geschlechtern zeigt sich auch der gute Mix der Laufgruppen beim ULC Riverside Mödling.“
Team-EM, Universiade, U23-EM, U20-EM und Cross-EM mit Mödlinger Beteiligung
Lena Millonig im 3000-m-Hindernislauf und Marcel Tobler über 1500 m vertraten Österreich bei der Team-EM in Maribor. Der von Dr. Karin Haußecker betreute Marcel Tobler belegte bei der Universiade in Bochum (GER) über 5000 m den starken fünften Platz. Larissa Matz sorgte dort mit Platz sieben im Halbmarathon für eine weitere Spitzenplatzierung. Bei der U23-EM in Bergen (NOR) lief Nicole Bauer über 5000 m auf den 14. Platz. Stark präsentierte sich auch wenig später Tabea Schmid über 3000 m bei der U20-EM im finnischen Tampere, wo sie - ebenfalls wie Bauer von Stefan Schmid betreut - zuerst überraschend in den Endlauf einzog und dann dort den zehnten Platz erreichte. Tobler, Bauer und Schmid waren zum Jahresausklang Anfang Dezember bei der Crosslauf-EM in Portugal im Einsatz.
ÖLV-Laufcup 2025 - Die Top-6-Vereine
Blickt man auf die bislang zwölfjährige Geschichte des ÖLV-Laufcups, so waren die ersten Jahre von sechs Siegen in Serie der SVS-Leichtathletik (2014-2019) geprägt, dann folgten fünf Siege in Folge der DSG Wien (2020-2024), man kann gespannt sein, ob nach dem erstmaligen Mödlinger Erfolg 2025 gleich weitere folgen werden. Stark im Aufwärtstrend im Laufbereich ist auch die Union St. Pölten, die angeführt von WM-Teilnehmer Raphael Pallitsch, Team-EM-Teilnehmer Niklas Kainrath, mehrfach Staatsmeisterin Sandra Schauer, Duathlon-Champion Sandrina Illes & Co. immer stärker in diesem Segment der Leichtathletik wird. Nach den Plätzen fünf (2023) und sieben (2024) gab es im heurigen Jahr den ersten Podiumsplatz für die St. Pöltner. Die Top-6-Platzierten im Überblick:
- ULC Riverside Mödling - 1.413 Punkte
- Union St. Pölten - 1.322 Punkte
- DSG Wien - 1.001 Punkte
- TGW Zehnkampf-Union - 835 Punkte
- SVS-Leichtathletik - 660 Punkte
- Sportunion IGLA long life - 639 Punkte
Niederösterreich in Bundesländerwertung voran
Die Bundesländerwertung im ÖLV-Laufcup 2025 geht wie im Vorjahr an den NÖLV (5.019 Punkte), der OÖLV folgt mit 3.651 Punkten auf Platz zwei vor dem WLV (2.304 Punkte). Das zarteste Laufpflänzchen Österreichs ist in Vorarlberg beheimatet, das Bundesland mit der großen Mehrkampftradition, kommt insgesamt nur auf 316 Punkte und Rang neun im Bundesländervergleich, obwohl 1500-m-Läuferin Pauline Schedler bei der U20-EM mit Platz neun glänzte.
Foto: ULC-Riverside-Mödling-Laufteam mit den Trainer:innen Stefan Schmid, Daniela Forsthuber, Gabor Muhari, Jakob Walzhofer und Michael Loibl bei den NÖLV-Crossmeisterschaften 2025 © Privat



