Die nachfolgende Broschüre der EBU, die auch von European Athletics unterstützt wird, möchte Kameraperspektiven bei Fotos und Videos aufzeigen, die von Athletinnen als unangenehm empfunden werden und eigentlich problemlos vermieden werden können - ohne Einbußen bei der narrativen Gestaltung, den technischen Einblicken oder der visuellen Qualität.
Jede gewählte Kameraperspektive, welche die Kraft, Präzision und Technik einer Disziplin am besten zur Geltung bringt, ist oft auch diejenige, die den Athletinnen Würde und Respekt am besten entgegenbringt. Es geht darum, das eigene Handeln zu reflektieren und die bestmöglichen Entscheidungen als Berichterstatter:in und Medienmitarbeiter:in zu treffen. Auch wenn viele der hier aufgeführten Beispiele aus Großproduktionen stammen, gelten dieselben Prinzipien gleichermaßen für kleinere Teams, Vereine und Privatpersonen, die mit weniger, einfacheren Kameras und begrenzten Ressourcen arbeiten.
Die EBU merkt an, und dem können wir zustimmen, dass diese Richtlinien nicht als bloße Einschränkungen wahrgenommen, sondern vielmehr als Auftakt zu einer Diskussion und einem Dialog zwischen Sendern, Regisseur:innen, Kameraleuten, Fotograf:innen, Medien- und Social-Media-Verantwortlichen sowie den Athletinnen gesehen werden sollen.
Grafik (C) EBU



