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Schnelle Zeiten bei den Staatsmeisterschaften im Straßengehen

Theresia Mohr (c) ÖLV

Im Rahmen der Austrian Sports Finals wurden heute in der Prater Hauptallee in Wien die österreichischen Meisterschaften im Straßengehen ausgetragen. Erfreulich schnelle Zeiten gab es in den Bewerben der Frauen.
Theresia Emma Mohr, die sich für die EM der AK in Birmingham vorbereitet, und Marlen Staudacher, die bereits für die U20-WM qualifiziert ist, zeigten wiedermal ihr Top Niveau und lieferten eindrucksvolle Zeiten. 
Die Siegerehrungen fanden dann vor der schönen Kulisse des Rathaus statt.

Im Halbmarathon gewann die ÖLV Rekordhalterin Theresia Mohr (TS Egg) 1:42:51 Std. Mit der Leistung verbesserte sie sich um 18 Punkte im World Ranking. Sollte sich an dem Wochenende keine andere Athletin verbessert haben brachte das sie im Ranking um die EM Startplätze von Platz 26 auf Platz 23 - 35 Startplätze gibt es. Eine schwierige Anreise für die Vorarlbergerin und ein kurzer Stopp im Rennen wegen Seitenstechens verhinderten eine noch schnellere Zeit. Dank der Verbesserung im Ranking kann sich Theresia jetzt ganz auf die Vorbereitung für die Europameisterschaften konzentrieren. Sie wird noch ein Rennen über die Meile beim Raiffeisen AUSTRIAN OPEN Eisenstadt bestreiten.

Die 10km der U23 gewann Marlen Staudacher (LAC Klagenfurt) mit neuen KLV Rekord von 51:30 min.

Über 5km U18 war die erst 13-jährige Luisa Eleonore Pilz (TGW Zehnkampf Union) mit 27:15 min die Schnellste. Die Zeit war neuer OÖLV U20 und U18 Rekord.

Bei den Männern wurde Rainer Heinzl (LC Profis) Staatsmeister im Halbmarathon in 2:07:47 Std.
Barbara Hollinger (Union Pottenstein), die Zweitplatzierte bei den Frauen, kam in 2:03:24 Std. ins Ziel.

Verda Siriner aus der Türkei freute sich über eine neue Bestzeit über 5km und sicherte sich einen Startplatz für die U18-EM.

Das Event wurde vom Team des WLV rund um Alexander Maier, sowie von der ÖLV Gehsportreferentin Gabi Schwarz perfekt organisiert. Die Stimmung auf der Strecke war super, Verpflegung top und auch die Fans waren aktiv dabei. Schon alleine dass wir auf einem eigens für uns abgesperrten Teil der Praterhauptallee unseren Wettkampf gehen durften, hob das Rennen zu einem Event, das mit internationalen Gehbewerben mithalten könnte. Die schnelle Strecke wurde auch von den internationalen Gästen sehr gelobt “Wir kommen sicher wieder, wenn ihr das jedes Jahr macht”.  Das macht Lust auf mehr, seitens der Veranstalter und Athlet:innen, die allesamt Spitzenzeiten ablieferten.

03/06/26 16:58, Text: Robert Katzenbeisser

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