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Sport Arena Wien mit zweitägigem Fest offiziell eröffnet

Wiens Sport-Stadtrat Peter Hacker mit Sonja Spendelhofer, Beate Taylor, Christian Taylor und Helmut Baudis (C) ÖLV

Der neue Prachtbau für den Wiener Sport wurde gestern und heute mit einer feierlichen Festveranstaltung eröffnet. Der ÖLV und der WLV waren an beiden Tagen sowohl mit den Verbandsspitzen als auch mit Mit-Mach-Stationen vertreten. 

Speerwurf-Europameisterin Victoria Hudson war der sportliche Star der gestrigen Pressekonferenz, parallel dazu hatten rund 700 Wiener Schüler:innen die Möglichkeit, zahlreiche Mit-Mach-Stationen in den unterschiedlichen Sportarten zu testen. In der Leichtathletik-Halle wurde ein Staffellauf mit Hürden- und Reifenbahnen, eine Sprintstrecke mit km/h-Messung und Hochsprung angeboten. Die beiden Leistungssportkoordinatoren des ÖLV, Beate und Christian Taylor, waren ebenfalls vor Ort. Für sie wird die Sport Arena Wien eine Hauptwirkungsstätte werden. Ab Montag kann nun auch offiziell trainiert werden. Die Bestellung von Trainingskarten ist über den WLV möglich

Die Leichtathletik präsentierte sich der Öffentlichkeit

Am heutigen Samstag gab es einen "Tag der offenen Tür", wo mehr als 5.000 Besucher:innen das gesamte Gebäude, welches 133 Mio. Euro gekostet hat, besichtigten. In der Galerie der Leichtathletik-Halle wartete ein Leichtathletik-Infostand, alle Leichtathletikgeräte zum Anschauen und Anfassen und neuerlich Mit-Mach-Stationen auf die Gäste. Gleich beim Betreten der Halle durften die Besucher:innen unter den Hochsprung-Weltrekorden durchspazieren.

Am Nachmittag hatten dann ÖLV-Präsidentin Sonja Spendelhofer und WLV-Präsidentin Elisabeth Schwendt ihren großen Auftritt auf der Festbühne vor der Sport Arena Wien. Dabei sprachen sie über die Vorzüge der Halle, die Trainingsmöglichkeiten und auch die bevorstehenden Wettkämpfe. Der Eröffnungswettkampf wird am Samstag, 29.11.2025, stattfinden und ein U14-Auswahlwettkampf sein, wo Teams aus allen Bundesländern auf Gegner:innen aus Polen und der Slowakei treffen werden. Die Hallen-Staatsmeisterschaften inklusive der österreichischen U18-Meisterschaften werden am 28.2./1.3.2026 das Highlight der Hallensaison bilden. Abschließend wurde ein Buch mit den Internationalen Wettkampfregel 2024/25 für die Zeitkapsel übergeben, welche für die Nachwelt mit diversen Sportutensilien der Jetzt-Zeit in der Sport Arena Wien eingemauert werden wird. 


Bild: WLV-Präsentin Elisabeth Schwendt und ÖLV-Präsidentin Sonja Spendelhofer mit den beiden Geschäftsführern der Wien Holding Sport GmbH Sonja Zahradnik-Leonhartsberger und Christoph Joklik (C) ÖLV

Leuchtturm der Wiener Sportstättenoffensive

Die Sport Arena Wien ist Leuchtturm der Wiener Sportstättenoffensive – bis 2030 investiert die Stadt rund 400 Mio. Euro in moderne Sportinfrastruktur. „Mit dieser Arena zeigen wir, dass Wien Sport und Nachhaltigkeit als Einheit begreift und heben die Bedingungen für viele Wiener Sportlerinnen und Sportler auf ein neues Niveau“, betont Sportstadtrat Peter Hacker. „Wir schaffen hier Raum für den Nachwuchs, für Vereine, für internationale Wettbewerbe – aber auch einen Ort, an dem sich Menschen begegnen können. Genau das macht Wien als Sportstadt aus.“

13.000 Quadratmeter, energieneutral betrieben

Die Sport Arena Wien umfasst drei unabhängig nutzbare Hallen – darunter eine große Ballsporthalle mit flexiblen Tribünen – und bietet insgesamt rund 13.000 m² Sportflächen (Ballsport 3.000 m², Turnen 1.500 m², Leichtathletik 6.500 m², Multifunktionsräume & Kampfsport 2.000 m²). Die Nutzungskapazität steigt von vormals 8.600 auf 38.000 Stunden pro Jahr. Bereits im Probebetrieb absolvierten zahlreiche Sportler*innen erste Einheiten – von Kunstturnen über Handball, Volleyball, Basketball, Badminton und Tischtennis bis zu Judo, Tanz, Yoga und Leichtathletik.

Als erste energieneutrale Sporthalle Österreichs erfüllt die Anlage höchste Umweltstandards und strebt das Zertifikat klimaaktiv Gold an. Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen, Wärmepumpen mit Geothermie, eine effiziente Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Betonkerntemperierung, LED-Beleuchtung sowie eine Reduktion versiegelter Flächen um rund 2.000 m² zeichnen das Energiekonzept aus. Eine konsequente Re-Use-Strategie ermöglichte die Wiederverwertung von 95 Prozent der 50.000 Tonnen Baurestmassen des Ferry-Dusika-Stadions, durch mobile Aufbereitung und kurze Transportwege wurden rund 40.000 Liter Diesel eingespart.

06/09/25 19:17, Text: Helmut Baudis


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