Angefeuert vom österreichischen Team und ihrer Familie, sorgte Tabea Schmid (ULC Riverside Mödling) im 3000-m-Finale für den perfekten Abschluss. Sie zeigte ein mutiges Rennen und lief die ganze Zeit im Mittelfeld auf Bestleistungskurs mit. In der Schlussrunde kämpfte sie noch um jede Platzierung, was am Ende mit einer erneuten PB von 9:28,81 min und dem zehnten Platz belohnt wurde. Im Vorlauf vor zwei Tagen verbesserte sie ihre persönliche Bestzeit bereits um sieben Sekunden auf 9:31,32 min, jetzt war sie nochmals schneller. Nach Platz 26 in der Entry List, ist diese Steigerung beeindruckend. Die beste internationale Platzierung der Mödlingerin war bisher Platz acht beim EYOF 2023, ebenfalls über 3000 m (9:45,56 min).
Im Ziel sagte sie strahlend: „Es war echt unglaublich, vor allem ich war ja die letzte vom Team Österreich, die heute noch am Start war, das heißt alle anderen waren zuschauen und anfeuern und ich habe durchgehend meinen Namen gehört. Die ersten zwei Kilometer gingen so schnell vorbei, die hab ich gar nicht gespürt. Am Ende war es schon ziemlich anstrengend, aber ich hatte eine gute Gruppe, die mich gezogen hat. Zehnter Platz und nochmal PB ist echt unglaublich, ich freu mich einfach voll darüber! Dass ich da nochmal laufen durfte, war echt ein Traum." Heute Früh wusste Schmid noch nicht, wie das Rennen für sie wird: „Ich hab mich nicht schlecht gefühlt, aber ich konnte es gar nicht einschätzen, wie es wird, weil ich dieser Saison erst einen 3er gelaufen bin und jetzt zwei 3er in drei Tagen. Ich wusste nicht ganz wie ich das verkrafte, aber dass es so gut geht, hätte ich mir gar nicht gedacht."
Eine lustige Orts- und Namensgleichheit gibt es zwischen Tabea und ihrem Trainer Stefan Schmid. Stefan lief selbst 2018 erfolgreich in Tampere, allerdings 3000 m mit Hindernissen. Er erreichte damals im Finale den 9. Platz im Ratina Stadion. Seine beste U20-Platzierung war 2017 bei der U20-EM in Grosseto (ITA) Platz vier über 3000 m Hindernis. Beim EYOF 2025 gewann er Gold und bei der U18-EM 2016 Silber. Nun coacht Stefan selbst erfolgreich Nachwuchsläufer:innen.

Foto: Stefan Schmid bei der U20-WM 2018 | Tabea Schmid bei der U20-EM 2025 ©ÖLV
Die Gesamtbilanz des ÖLV-Teams
Das österreichische Team darf eine sehr positive Bilanz bei den U20-Europameisterschaften in Tampere ziehen. 11 Athlet:innen verbesserten ihre Ausgangsplatzierung in der Entry List. Drei Top-10-Ergebnisse, drei Final- und zwei Semifinal-Qualifikationen, ein ÖLV-Rekord sowie 11 persönliche Bestleistungen, können sich mehr als sehen lassen. Der TS Egg (V) darf mit Platz sieben und neun über die besten Platzierungen jubeln und auch der ULC Riverside Mödling (NÖ) verzeichnete zwei tolle Finalteilnahmen.
Christian Taylor, der für eine ausgezeichnete ÖLV-Teamleitung in Tampere sorgte, resümierte: „ I am incredibly proud of the performance of our U20 team at the European Championships. What stood out to me more than anything else was the incredible team spirit. The support the athletes showed for one another was truly special and became a powerful motivator. You could see that this camaraderie gave them that extra push when they needed it most. I was so impressed to see so many of our athletes not only meet, but exceed their entry rankings. The number of seasonal and personal bests achieved at these championships is a testament to the hard work and dedication of our young competitors and their coaches. They rose to the occasion on the biggest stage, and that speaks volumes about their character and potential.
A huge congratulations must go to Theresia Emma Mohr who set a new national record in the 10,000m race walk. This is a tremendous achievement and a shining example of what is possible with talent, discipline, and a strong will to succeed. This has been an unforgettable experience for our young athletes. The competition, the atmosphere, and the individual and collective successes have given them a taste of what it takes to compete at the highest level. I am confident that these performances are a great indicator of a very promising future for Austrian Athletics. We have a solid foundation to build upon, and I'm excited to see what these athletes will achieve in the years to come"
| Platzierung | Athlet/in | Disziplin | Leistung |
| 7 | Theresia Emma Mohr | 10.000 m Gehen | 45:13,07min ÖR |
| 9 | Pauline Schedler | 1500 m | 4:23,33min (VL 4:21,25min PB) |
| 10 | Tabea Schmid | 3000 m | 9:28,81min PB |
| 11 | Leonie Zoe Haller | Speerwurf | 45,00m (Q 48,56m) |
| 12 | Alexander Heinz | Zehnkampf | 7414 Punkte PB |
| 12 | Briel, Rudorfer, Gantner, Stegmüller | 4x400 m | 3:16,68min |
| 19 | Christiane Krifka | Hochsprung | 1,69m |
| 20 | Patricia Brunninger | 100 m | 11,88s (-0,2) |
| 20 | Damjan Eror | 3000 m Hindernis | 9:10,83min PB |
| 21 | Julius Rudorfer | 400 m Hürden | 53,12s (VL 53,07s) |
| 28 | Stefan Huber | 110 m Hürden | 14,29s (-1,6) |
| 29 | Gabriel Bornemann | 200 m | 22,25s (+0,1) |
| 30 | Suri Stöhr | 200 m | 24,70s (-1,8) |

Fotos: v.l.n.r. Pauline Schedler, Theresia Emma Mohr, Alexander Heinz, Leonie Zoe Haller ©ÖLV, Coen Schilderman
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- Fotos © ÖLV, Coen Schildermann
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