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Leichtathletik - nur mit Fair Play

Der ÖLV und seine Mitglieder verpflichten sich, die Würde aller Personen unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, sozialer und ethnischer Herkunft, Weltanschauung, Religion, politischer Überzeugung  oder wirtschaftlicher Stellung zu respektieren, alle Personen gleich und fair zu behandeln, keinerlei Gewalt anzuwenden (insbesondere keine sexualisierte Gewalt in Worten, Gesten, Handlungen und Taten), die persönlichen Grenzen und individuellen Empfindungen zu Nähe und Distanz zu achten, sich bei Konflikten um gerechte und humane Lösungen zu bemühen, anzuerkennen, dass das Interesse aller Personen, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden über den Interessen und den Erfolgszielen des ÖLV stehen, nach bestem Wissen und Gewissen den Gebrauch von verbotenen Mitteln (Doping) zu unterbinden und Suchtgefahren (Drogen-, Nikotin- und Alkoholmissbrauch) vorzubeugen sowie durch gezielte Aufklärung und Wahrnehmung einer Vorbildfunktion negativen Entwicklungen entgegenzuwirken.

Anti-Doping

Die Leichtathletik ist die älteste und für viele auch faszinierendste Sportart der Welt. Das olympische Motto citius, altius, fortius widerspiegelt sich nirgendwo mehr als hier. Der Österreichische Leichtathletik-Verband (ÖLV) hat als eines seiner Ziele eine hohe Anzahl an Spitzenleistungen definiert. Das WIE ist bei der Erreichung dieses Ziels aber von größter Bedeutung.

Der ÖLV bekennt sich ganz klar zu einem dopingfreien Leistungssport. Dies ist auch in den Satzungen des Verbands festgeschrieben.

Wer dopt, betrügt und das in mehrfacher Hinsicht: seine Gegner, seine Partner, seine Sponsoren, seinen Verein, seinen Verband, seine Fördergeber und vor allem auch sich selbst. Darüber hinaus schaden dopende Athlet/innen nicht nur ihrer eigenen Gesundheit, auch wenn die Folgen manchmal erst spät zum Tragen kommen, sondern sie fügen der Leichtathletik auch einen immensen Schaden zu, der sich auf das Interesse von Eltern potentieller Nachwuchsleichtathlet/innen sowie möglichen Partnern (z.B. Sponsoren) negativ auswirkt.

Daher distanziert sich der ÖLV auf das Schärfste von gedopten Sportler/innen und allen Personen, die in Dopingfälle involviert sind. Gemäß Satzungen werden "Mitglieder bzw. Verbandspersonen, die gegen die Anti-Doping-Bestimmungen verstoßen, entsprechend den Bestimmungen der IAAF und des ADBG ausgeschlossen". Darüber hinaus werden Athleten nach einem schweren Dopingvergehen (Sperre länger als 25 Monate) in keinen ÖLV-Kader mehr aufgenommen sowie zu keinen internationalen Meisterschaften bzw. Veranstaltungen mehr entsendet.

Transparenz, Aufklärung und Prävention

Der Österreichische Leichtathletik-Verband steht für Transparenz, Aufklärung und Prävention und wird sein Bestmögliches geben, um diese Vorgaben zu erfüllen. Eine Zusammenarbeit mit den relevanten Partnern - NADA, Athletics Integrity Unit (AIU) - ist dabei unverzichtbar.

Ein umfassender Ansatz der Dopingprävention, der frühzeitig beginnt und alle Verantwortungsträger (Eltern, Trainer, Funktionäre, Ärzte, etc.) einbindet, ist neben den repressiven Maßnahmen (Kontrollen, Sanktionen) notwendig, um Doping langfristig zu bekämpfen. Der ÖLV ist sich der Bedeutung dieses Bereichs bewusst und ergänzt als einer von wenigen Sportverbänden in Österreich das Angebot der Nationalen Anti-Doping Agentur mit eigenen Initiativen. Bewusstseinsbildung und Wertevermittlung stehen dabei im Vordergrund.

Auf der Website von European Athletics kannst du das für die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen vom ÖLV vorgeschriebene Anti Doping Zertifkat "I run clean" erwerben.

Sämtliche Informationen zu verbotenen Medikamenten, Wirkstoffen und Methoden findest du auf der Website deiner Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) oder in der NADA MedApp

Prävention von sexualisierter Gewalt

Basierend auf dem Grundsatz der Null Toleranz Politik spricht sich der Österreichische Leichtathletik Verband gegen jegliche Form der Gewaltanwendung an Personen aus - im Speziellen gegen Gewalt an Kindern und Jugendlichen.
Wir sind der festen Überzeugung, dass Gewalt keinen Platz im Sport haben darf. Der ÖLV ist stets bemüht sein Trainerteam und sein Funktionäre auf diese Thematik nach bestem Wissen und Gewissen vorzubereiten.

Rasche Informationen bei akutem Handlungsbedarf in dieser Thematik erhältst du unter der Nummer 147 von Rat auf Draht und auf der Website 100% Sport. Auskunft und weitere Anlaufstellen bieten die auf dieser website angeführten 24h Notfall Hotlines an.

Weitere ausführliche Informationen zum Thema sexualisierte Gewalt findest du auf der
Website von Die Möwe.

Gegen Manipulation und Wettbetrug

Wettkampfmanipulation und Wettbetrug sind in der globalisierten Welt von heute eine ernstzunehmende Bedrohung für die Integrität und die Glaubwürdigkeit des Sports geworden. Der ÖLV, seine Organe und Mitglieder bekennen sich zu den sozialen, ethischen und kulturellen Werten des Sports und treten daher aktiv für die Integrität und Glaubwürdigkeit im Sport ein und lehnen jede Form der Manipulation von Sportbewerben strikt ab.

Der ÖLV, seine Organe und Mitglieder richten ihr Handeln und Auftreten nach den Grundsätzen des Sportgeists, der Glaubwürdigkeit, des Bewusstseins, der Verantwortung und der Prävention aus und fordern die genannten Grundwerte der Integrität im Sport auch von allen Verbandspersonen als Verhaltensmaxime ein.

Weitere Informationen zu diesem Thema findest du auf der Website des Vereins "Fair Play Code".

JETZT MELDEN: Doping, Betrug oder Korruption

Als einziger Weltverband weltweit rief die IAAF die Athletics Integrity Unit ins Leben um den Kampf gegen Doping, Betrug, Manipulation und Korruption weiter voran zu treiben. Sollten Ihnen illegale Machenschaften dieser Art auffallen, gibt es auf der Website der
Athletics Integrity Unit am oberen rechten Bildschirmrand die Möglichkeit, dies anonym und vertraulich anzuzeigen.