Schwieriges Finale bringt Lukas Weißhaidinger Rang 10
Seit zehn Jahren war es nie anders, wenn ein großes Diskus-Finale ansteht, dann ist Lukas Weißhaidinger (ÖTB OÖ LA) mit dabei. Und nicht nur dabei, gleich vier Medaillen brachte der heimische Top-Star mit nach Hause, die letzte davon bei der EM 2024 in Rom war sogar erstmals in Silber. Jetzt war es also auch in Birmingham wieder soweit, der Vize-Europameister durfte sich im Feld der internationalen Top-Athleten wieder um Edelmetall matchen. Die Qualifikation hatte er mit nur einem Versuch auf 65,06m als Viertbester sicher überstanden, heute sollte die Kür folgen. Zu den absoluten Favoriten zählte sich der Oberösterreicher ob seiner Rückenprobleme im Vorfeld nicht wirklich, er wollte eher vorsichtig beginnen und sich kontinuierlich steigern.
Die beiden Probewürfe gingen bei drehenden Windverhältnissen auf rund 58 und 62 Meter und waren ein Hinweis auf schwierige Bedingungen für den Wettkampf. Der Taufkirchner startete mit 63,80m ins Finale und ließ einen Fehlversuch folgen, bei dem er vorne aus dem Wurfkreis kippte. Damit musste im dritten Versuch eine Steigerung um mindestens 54cm her, denn der 34-Jährige lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz 10 und nur die Top-8 hatten weitere drei Versuche. Doch daraus wurde heute leider nichts, denn der dritte Wurf blieb rechts im Netz des Wurfkreises hängen und war ungültig. Rang 10 ist zwar für Weißhaidinger nicht das von ihm erhoffte Top-Ergebnis, doch nach Rang 3 (2018), Rang 9 (2022) und Rang 2 (2024) setzt er seine tolle Serie von Finalteilnahmen fort, sein Durchschnittsergebnis bei Europameisterschaften liegt jetzt bei starken 6,0. Der Sieg ging in einem sensationellen Wettkampf mit 72,51m an Titelverteidiger Kristjan Ceh (SLO) vor Weltrekordler Mykolas Alekna (LTU) mit 69,89m und dem Überraschungsdritten Henrik Janssen (GER), der 69,53m warf.
Lukas Weißhaidinger: “Natürlich bin ich enttäuscht, das brauche ich nicht schönreden. Wir haben es noch gut hingebracht hier zu sein, aber heute hat es auch einfach nicht gereicht. Es war schwierig, die Balance zwischen Lockerheit und richtig Draufdrücken zu finden. Die anderen waren heute einfach besser, das kann ich akzeptieren, dafür bin ich Sportsmann genug. Ich bin dennoch stolz darauf, dass wir es geschafft haben, überhaupt hier zu stehen. Das war nicht selbstverständlich. Die Bedingungen waren heute sehr gut, da fliegt der Diskus auch mal weiter, wenn die Lockerheit und das Selbstvertrauen passen. Beides hat mir heute ein bisschen gefehlt. Ich habe versucht reinzukommen, aber mit mehr Trainings in den letzten Wochen wäre das ein bisschen leichter gegangen. Der zweite Versuch war, denke ich ganz gut, den Dritten musste ich riskieren. Es sind dann halt oft minimale Dinge, die passen müssen. Mit dem Oberkörper war ich heute ein bisschen zu schnell, weil ich riskieren musste. Wir werden wieder gut trainieren und schauen, dass ich nächstes Jahr bei der WM wieder stärker am Start stehe.”

Vorschau auf Freitag
In der Vormittag-Session am Freitag sind zwei ÖLV-Athlet:innen im Einsatz. Verena Mayr (Union Ebenso) startet um 11:35 Uhr mit den 100m Hürden in den Siebenkampf. Um 12:25 Uhr folgt mit dem Hochsprung der zweite Bewerb. Für Raphael Pallitsch (Union St. Pölten) geht es im zweiten Vorlauf um 13:15 Uhr über 1500m um den Einzug ins Finale. Die ersten Sechs beider Vorläufe qualifizieren sich für das Finale am Samstag Abend.
In der Abend-Session folgen für Verena Mayr der Kugelstoß um 20:35 Uhr und um 21:55 Uhr der 200m Sprint.
Die Laufeinteilungen sind bereits unter Startlisten / Live-Ergebnisse zu finden.
Zeitplan der ÖLV Athleten bei der EM in Birmingham
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Datum |
Ortszeit |
MESZ |
Bewerb |
Athlet/in |
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FR 14.08. |
10:35 11:25 12:05
19:35 20:55 |
11:35 12:25 13:05
20:35 21:55 |
100m Hürden (7K) Frauen Hoch (7K) Frauen 1.500m (VL) Männer
Kugel (7K) Frauen 200m (7K) Frauen |
Verena Mayr Verena Mayr Raphael Pallitsch
Verena Mayr Verena Mayr |
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SA 15.08. |
07:30 10:25 11:55 12:40
19:45 20:17 21:07 21:48 |
08:30 11:25 12:55 13:40
20:45 21:17 22:07 22:48 |
Halbmarathon Gehen Frauen Weit (7K) Frauen Speer (7K) Frauen 4x100m (VL) Frauen
800m (7K) Frauen Dreisprung (Finale) Männer 1.500m (Finale) Männer 4x100m (Finale) Frauen |
Theresia Mohr Verena Mayr Verena Mayr Nationalstaffel
Verena Mayr Endiorass Kingley Raphael Pallitsch Nationalstaffel |
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SO 16.08. |
07:30 08:10 |
08:30 09:10 |
Marathon Frauen Marathon Männer |
Julia Mayer, Eva Wutti Andreas Vojta |
Die EM im Internet
Facebook @OfficialBirmingham2026
Instagram @birmingham2026
Fotos
ÖLV-Flickr-Album (Bilder honorarfrei verwendbar bei Nennung © ÖLV / @amri.photo)
Die EM im TV
ORF überträgt die EM täglich LIVE. Kommentatoren: Dietmar Wolff / Thomas König
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Tag |
Datum |
von |
bis |
Sender |
Anmerkung |
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Fr |
14.08. |
11:30 |
14:00 |
ORF 1 |
LIVE |
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Fr |
14.08. |
20:30 |
23:00 |
ORF Sport+ |
LIVE |
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Sa |
15.08. |
08:25 |
11:20 |
ORF Sport+ |
LIVE |
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Sa |
15.08. |
11:20 |
15:10 |
ORF 1 |
LIVE |
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Sa |
15.08. |
21:00 |
23:00 |
ORF Sport+ |
LIVE (20:40 – 21:00 nur auf ORF ON) |
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So |
16.08. |
08:25 |
11:55 |
ORF 1 |
LIVE |
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So |
16.08. |
20:30 |
23:00 |
ORF Sport+ |
LIVE |
(Stand vom 2.8., kurzfristige Änderungen möglich)
Alle Live-Übertragungen von ORF SPORT+ sind außerdem via ORF ON als Live-Stream zu sehen und danach on-demand abrufbar.
Ebenfalls LIVE überträgt EUROSPORT mit den Kommentatoren Sigi Heinrich und Markus Röhrig.
Fotos: © ÖLV / @amri.photo
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