Toller Endiorass Kingley wird Sechster im Dreisprung-Finale
Mit 16,25m hatte es Endiorass Kingley (TGW Zehnkampf-Union) relativ sicher ins Finale der Dreispringer geschafft, heute wollte er noch ein wenig drauflegen und sich weitenmäßig steigern.
Der EM-Debütant begann seinen Wettkampf gleich mit 16,28m (1,9), danach ließ er starke 16,55m (2,7) folgen und reihte sich einmal auf Rang 5 ein. Runde 3 brachte noch eine kleine Steigerung auf 16,57m (3,3), dadurch waren ein Top-8-Platz und weitere drei Versuche für den Oberösterreicher fix. Der WM-Neunte setzte mit 16,20m (1,4) fort, den fünften Versuch brach er dann während des Sprunges ab. Gleichzeitig gab es einen Rückfall auf Platz 6, damit blieb dem 24-Jährigen nur mehr eine Chance auf eine Rangverbesserung. Die gelang dem Linzer aber nicht mehr, auch den letzten Versuch zog er nicht voll durch und landete bei 15,66m (1,3). Einen hervorragenden Rang 6 mit einer großartigen Leistung darf sich Kingley bei seiner ersten EM aber gutschreiben lassen, er erreicht damit nach Platz 5 von Hürdensprinter Enzo Diessl die bisher zweitbeste Platzierung für das ÖLV-Team bei dieser EM.
Extrem stark auch der Sieger, denn Andy Díaz Hernández (ITA) setzte mit 18,15m (1,7) einen der weitesten Sprünge der Geschichte in die Sandgrube.
Endiorass Kingley: “Mit den Weiten bin ich sehr zufrieden. Heute wäre der perfekte Tag gewesen, um vielleicht noch weiter zu springen, so um 16,80 oder noch mehr. Der Wind war super, aber ich bin dennoch zufrieden mit den Weiten, denn die Saison war schon hart mit den Verletzungen. Ich kann mich nicht beschweren. Beim ersten Versuch war ich etwas weiter weg vom Balken, danach war es super mit dem Rückenwind. Das haben aber eh alle ausgenützt. Der Wettkampf war generell verrückt, weil 18,15m für Platz 1 und der Zweite auch über 17,70m. Ich kann sicher weiter springen, aber ich hatte dieses Jahr auch wenig Sprünge und wenig Wettkämpfe. Das war natürlich ein kleiner Nachteil, nächstes Jahr geht mehr.”

Verena Mayr beendet den Siebenkampf auf dem 19. Platz
“Six done, one more to go” sagte der Stadionsprecher vor dem abschließenden 800m-Lauf der Siebenkämpferinnen. Zwei harte und anstrengende Runden standen den Athletinnen noch bevor, bis die Königin der Leichtathletik gekürt war. Verena Mayr (Union Ebensee) hatte im Siebenkampf in der Vergangenheit große Erfolge gefeiert, diesmal war nach vielen Verletzungsproblemen im Vorfeld schon ein Durchkommen ein positives Ergebnis. Die Oberösterreicherin war heute im ersten von zwei 800m-Läufen zugange, nach einer 400m-Durchgangszeit von 67,50s brachte sie dann 2:14,20min als insgesamt Neuntschnellste ins Ziel. Damit sammelte die 31-Jährige an den beiden Wettkampftagen insgesamt 5.906 Punkte und belegte beim Sieg von Kate O´Connor (IRL / 6.751 Pkt.) bei ihrer vierten EM Rang 19.
Verena Mayr: “Ich bin mal sehr glücklich, dass das jetzt so geklappt hat und ich den Wettkampf beenden konnte. Auch dass ich wieder bei einem Großereignis dabei sein konnte, das hat mir schon sehr viel bedeutet. Ich bin sehr dankbar, dass mich alle Leute so unterstützt haben. Der Trainer musste jedesmal adaptieren, weil es so viele Verletzungen gegeben hat. Das medizinische Team daheim war jeden Tag, auch Sonntags, für mich erreichbar. Das Medical Team vor Ort hat mich wirklich für jede Disziplin wieder bereit gemacht, damit ich den Mehrkampf durchziehen konnte. Jetzt bin ich einfach nur glücklich. Natürlich bin ich nicht auf dem Niveau, wo ich gern sein möchte, aber man muss auch ehrlich zu sich sein. Wenn man vom Gefühl mehr Trainings auslässt oder ändern muss, als man durchzieht, dann muss man mit dem zufrieden sein. Jetzt weiß ich, wo ich mit wenig Training und mit einer sehr bescheidenen Vorbereitung stehe. Das motiviert mich umso mehr. Jetzt mache ich mal eine Pause und werde alle Probleme auskurieren und es gilt eine Lösung zu finden, dass es in den nächsten Saison wieder besser läuft. Ich möchte natürlich wieder ohne Handicap an der Startlinie stehen und an mein Leistungsmaximum herankommen.”

Zeitplan der ÖLV Athleten bei der EM in Birmingham
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Datum |
Ortszeit |
MESZ |
Bewerb |
Athlet/in |
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SO 16.08. |
07:30 08:10 |
08:30 09:10 |
Marathon Frauen Marathon Männer |
Julia Mayer, Eva Wutti Andreas Vojta |
Die EM im Internet
Facebook @OfficialBirmingham2026
Instagram @birmingham2026
Fotos
ÖLV-Flickr-Album (Bilder honorarfrei verwendbar bei Nennung © ÖLV / @amri.photo)
Die EM im TV
ORF überträgt die EM täglich LIVE. Kommentatoren: Dietmar Wolff / Thomas König
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Tag |
Datum |
von |
bis |
Sender |
Anmerkung |
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So |
16.08. |
08:25 |
11:55 |
ORF 1 |
LIVE |
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So |
16.08. |
20:30 |
23:00 |
ORF Sport+ |
LIVE |
(Stand vom 2.8., kurzfristige Änderungen möglich)
Alle Live-Übertragungen von ORF SPORT+ sind außerdem via ORF ON als Live-Stream zu sehen und danach on-demand abrufbar.
Ebenfalls LIVE überträgt EUROSPORT mit den Kommentatoren Sigi Heinrich und Markus Röhrig.
Fotos: © ÖLV / @amri.photo
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