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U23-EM: Tag1 | Morning Session

(C) Coen Schilderman

Heute um 10:00 Uhr vormittags war es so weit. Die U23-Europameisterschaften in Gävle starteten; und das gleich mit einem echten Kracher. Siebenkämpferin Sarah Lagger absolvierte ihre ersten beiden Bewerbe.

Die TGW-Zehnkampf Athletin nahm um 10:07 Uhr den 100m Hürden Lauf (Heat 2) in Angriff und startete mit 14.39sek in den Wettkampf. Auch sie bestätigte das subjektive Empfinden anschließend, dass „der Wind wirklich spürbar gegen uns war.“ Nicht zu übersehen war, dass Lagger ausgezeichnet aus den Blöcken kam und die Hürden voll attackierte. Mit der Zeit von 14.39sek bleibt Lagger trotzdem in Schlagdistanz zu ihren Kontrahentinnen. In ihrem Lauf traf sie unter anderem auf die Schweizerin Géraldine Ruckstuhl (14,22) und die Belgierin Hanne Maudens (14,06), zwei direkte Konkurrentinnen um die begehrten Medaillen. Beste war die Französin Solène Ndama im ersten Lauf, aber auch sie blieb mit 13,38 deutlich unter ihren Möglichkeiten.

(C) Coen Schilderman

Rund eine dreiviertel Stunde später stand auch bereits der Hochsprung (Gruppe A) für die Kärntnerin am Programm. Mit einer von 1,73m lieferte Lagger eine solide Leistung. Die favorisierte Französin Ddama schied ohne gültigen Versuch aus.

Nach den ersten beiden Bewerben rangiert die junge TGW Athletin an der 12. Stelle. Lagger ist eine der jüngsten Teilnehmerinnen und steht das erste Jahr in der U23 am Start. In Führung liegt derzeit die Finnin Maria Huntington.

Über 400m waren die beiden Sprinter Nico Garea (11:20) und Dominik Hufnagl (11:38) am Start. Klappte es im ersten Lauf von Garea leider nicht wirklich nach Wunsch (48,68sek), konnte Hufnagl einen starken Lauf absolvieren.

Zuerst konnte Hufnagl es gar nicht glauben, dass es mit der Qualifikation doch klappte, nach dem Zielgerade ihm alles abverlangte. Mit 47,67sek qualifizierte sich der Schützling von Trainer Robert Ruess über die Zeitregelung für das Semi-Finale.

Den Abschluss der Morning Session bildete die Oberösterreichin Julia Schwarzinger. Im 3. Vorlauf traf die TGW Zehnkampf Athletin auf starke Konkurrentinnen wie die Französin Cynthia Leduc und wurde Siebte. Bei äußerst starkem Gegenwind von 4,2m/s und leichten Schmerzen in der lädierten Kniekehle war nicht mehr möglich, jedoch „werde ich das Rennen abhaken und den Fokus gleich wieder auf die 200m richten.“

(C) Coen Schilderman

Nachdem gestern von Seiten der Verantwortichen von European Athletics beim Technical Meeting explizit angekündigt wurde, die Startrichtung dem Wind anzupassen, eine nicht ganz nachvollziehbare Abhandlung der Sprintbewerbe auf der 100m Geraden. Ein konstant mehr oder weniger starker Gegenwind begleitete die AthletInnen seit dem Start um 10:00 Uhr.

Startlisten und Ergebnisse

Livestream

Fotos (honararfrei bei Nennung ÖLV / Coen Schilderman)

10/07/19 12:25, Text: Bernhard Rauch


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