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Anti-Doping

Die Leichtathletik ist die älteste und für viele auch faszinierendste Sportart der Welt. Das Olympische Motto citius, altius, fortius widerspiegelt sich nirgendwo mehr als hier. Der Österreichische Leichtathletik-Verband (ÖLV) hat als eines seiner Ziele eine hohe Anzahl an Spitzenleistungen definiert. Das WIE ist bei der Erreichung dieses Ziels aber von größter Bedeutung.

Der ÖLV bekennt sich ganz klar zu einem dopingfreien Leistungssport. Dies ist auch in den Satzungen des Verbands festgeschrieben und vom Verband ist ein Anti-Doping-Beauftragter für diese Thematik zuständig.

Wer dopt, betrügt und das in mehrfacher Hinsicht: seine Gegner, seine Partner, seine Sponsoren, seinen Verein, seinen Verband, seine Fördergeber und vor allem auch sich selbst. Darüber hinaus schaden dopende Athlet/innen nicht nur ihrer eigenen Gesundheit, auch wenn die Folgen manchmal erst spät zum Tragen kommen, sondern sie fügen der Leichtathletik auch einen immensen Schaden zu, der sich auf das Interesse von Eltern potentieller Nachwuchsleichtathlet/innen sowie möglichen Partnern (z.B. Sponsoren) negativ auswirkt.

Daher distanziert sich der ÖLV auf das Schärfste von gedopten Sportler/innen und allen Personen, die in Dopingfälle involviert sind. Gemäß Satzungen werden "Mitglieder bzw. Verbandspersonen, die gegen die Anti-Doping-Bestimmungen verstoßen, entsprechend den Bestimmungen von World Athletics und des ADBG ausgeschlossen". Darüber hinaus werden Athleten nach einem schweren Dopingvergehen (Sperre länger als 25 Monate) in keinen ÖLV-Kader mehr aufgenommen sowie zu keinen internationalen Meisterschaften bzw. Veranstaltungen mehr entsendet.

Transparenz, Aufklärung und Prävention

Der Österreichische Leichtathletik-Verband steht für Transparenz, Aufklärung und Prävention und wird sein Bestmögliches geben, um diese Vorgaben zu erfüllen. Eine Zusammenarbeit mit den relevanten Partnern auf nationaler Ebene mit der NADA Austria sowie auf internationaler Ebene mit European Athletics und der Athletics Integrity Unit (AIU) von World Athletics ist dabei unverzichtbar.

Ein umfassender Ansatz der Dopingprävention, der frühzeitig beginnt und alle Verantwortungsträger:innen (Eltern, Trainer:innen, Funktionär:innen, Ärzt:innen, etc.) einbindet, ist neben den repressiven Maßnahmen (Kontrollen, Sanktionen) notwendig, um Doping langfristig zu bekämpfen. Der ÖLV ist sich der Bedeutung dieses Bereichs bewusst und ergänzt als einer von wenigen Sportverbänden in Österreich das Angebot der Nationalen-Anti-Doping-Agentur mit eigenen Initiativen. Bewusstseinsbildung und Wertevermittlung stehen dabei im Vordergrund.

European Athletics - "I run clean"

Über European Athletics kannst du das für die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen vom ÖLV vorgeschriebene Anti-Doping-Zertifkat "I run clean" online abschließen. Darüber hinaus muss jede vom ÖLV entsandte Person eine "Anti-Doping-Verpflichtungserklärung" gemäß Anti-Doping-Bundesgesetz unterzeichnen und so dem Anti-Doping-Reglement explizit zustimmen.

Sämtliche Informationen zu verbotenen Medikamenten, Wirkstoffen und Methoden sowie medizinische Ausnahmegenehmigungen (TUE)  findest du auf der Website der Nationalen-Anti-Doping-Agentur (NADA) oder in der NADA MedApp. Die NADA Austria bietet zusätzlich auf ihrer E-Learning Plattform aktiv.nada.at Kurse für spezielle Zielgruppen an.

Vorgaben zur Textierung von Ausschreibungen von Wettkampf- bzw. Lauf-Veranstaltungen sind hier online zu finden.

Anti-Doping-Beauftragter des ÖLV

Bei allen Fragen zu diesem Bereich wenden sie sich bitte an:

Mag. Helmut Baudis, Generalsekretär
Telefon: +43 1 505 73 50, E-Mail: baudis@oelv.at