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Verena Preiner - Der Sonne entgegen

(C) GEPA Pictures

Mission Teneriffa: 18 Tage, 25 Trainingseinheiten

Wenn der Advent beginnt, dann steigt Mehrkämpferin Verena Preiner traditionell in den Flieger. Mit Coach Wolfgang Adler, den Trainingspartnerinnen Johanna Plank und Lena Lackner sowie Physiotherapeutin Siegrid Egger. Destination: Teneriffa, genauer Playa des Americas. Die 24-Jährige wird bis von 4. bis 21. Dezember insgesamt 25 Trainingseinheiten auf der Ferieninsel bei Temperaturen um die 20 – 25 Grad absolvieren.

„Wir sind das bereits 16. Mal auf Teneriffa. Die Trainingsbedingungen sind ideal, wir fühlen uns wohl. Und können bei angenehmen Witterungsbedingungen in aller Ruhe trainieren“, weiß Wolfgang Adler. „Die Anlage in Arona ist top. Wir finden hier das perfekte Umfeld vor. Noch dazu trainieren um diese Zeit immer auch eine Reihe von Weltklasse-Athleten wie das bulgarisch-italienische Sprinter-Ehepaar Ivet Lalova und Simone Collio. Man trainiert miteinander, diskutiert über Trainingspläne usw. Ich könnte mir keinen idealeren Platz vorstellen!“

Auch die 24-jährige Oberösterreicherin gibt sich voller Vorfreude. „Natürlich macht es mehr Spaß, statt in der Halle bei Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad trainieren zu können.“ Dazu kommt, dass der Erfolg von Doha zuletzt unzählige Termine mit sich brachte. „Ich bin froh, wenn ich mich in Teneriffa wirklich ganz auf Training und Regeneration konzentrieren kann!“

Die Trainingsziele für die Winter-Vorbereitung sind klar definiert. Wolfgang Adler: „Es geht darum, die Kugelstoß- und Speerwurf-Technik weiterzuentwickeln und wir werden uns im Aufbau für die Hallensaison – mit Blickwinkel Olympia - auch um das 200-m-Training kümmern.“

2020 stehen für Preiner gleich drei Großereignisse auf dem Programm: Von 13. – 15. März steigen im chinesischen Nanjing die Hallen-Weltmeisterschaften, von 24. Juli – 9. August finden in Tokio die Olympischen Sommerspiele statt. Den Abschluss bildet die LA-Europameisterschaft in Paris (26. – 30. August). „Ich werde wieder zu den Medaillen-Kandidatinnen zählen. Nicht mehr, nicht weniger“, sagt die Weltranglisten-Dritte. „Wenn es am Ende mit Edelmetall klappen soll, muss auch immer ein bisschen Glück dabei sein. Die Verletzung von Ivi (Dadic) in Doha hat gezeigt, wie schnell Medaillen-Träume platzen können.“

Daraus ergibt sich dann auch der größte Wunsch für 2020: „In einem Olympia-Jahr will man vor allem eines: Gesund bleiben!“ Ein Versprechen hat die Oberösterreicherin schon abgegeben: „Skifahren fällt heuer flach. Ich will vor Tokio nichts riskieren!“

Detail am Rande: Zum Weihnachts-Einkauf blieb vor dem Abflug keine Zeit mehr. "Das erledige ich online in Teneriffa."

02/12/19 14:37, Text: Bernhard Rauch

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